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Ansturm der Wohnmobile auf Küste eher verhalten

30.05.2020 - Wer ein Wohnmobil hat, kann spontan auf Reisen gehen und hat die Unterkunft immer dabei. Man braucht allerdings auch einen Parkplatz. Die sind im Moment knapp, gerade in den Touristenhochburgen an der Nordseeküste.

  • Ein Wohnmobil steht auf einem Parkplatz am Wasser. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wohnmobil steht auf einem Parkplatz am Wasser. Foto: Thierry Roge/BELGA/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Ansturm von Wohnmobilcampern auf die Nordseeküste ist am Samstag weniger heftig ausgefallen als zunächst gedacht. «Die Lage ist relativ unauffällig», sagte Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena (SPD). Während noch zum Himmelfahrtstag phasenweise bis zu 100 Wohnmobile auf den Großparkplätzen an den Stränden standen, seien es die vergangenen Tage nur zwischen 25 und 30 Fahrzeuge gewesen.

Nach Angaben des Geschäftsführers des Tourismusbetriebs der Stadt Norden, Armin Korok, war die Nachfrage nach Stellplätzen allerdings immer noch sehr groß. Weil die regulären Stellplätze wegen der reduzierten Kapazität voll seien, blieben nur die Tagesstellplätze, auf denen die Fahrer aber nur bis zum Abend stehen dürften. Diese müssten sich dann andere Plätze suchen.

«Die Küste ist im Moment relativ angesagt, weil man mit dem Wohnmobil derzeit nicht ins Ausland fahren kann», sagte Mühlena. Nach den Erfahrungen am Himmelfahrtstag mit einem großen Ansturm der Camper haben erste Orte an der Nordseeküste in Niedersachsen deswegen zum Pfingstwochenende Maßnahmen gegen Wildcamper eingeleitet.

Für das Pfingstwochenende wurden Flugblätter vorbereitet, die an Wildcamper verteilt werden sollen. Auch weil nicht ins Ausland gereist werde, rechnete Mühlena mit einem Ansturm von Gästen. Solange die Fahrzeuge den Verkehr nicht behindern oder an gefährlichen Orten wie dem Hafen bleiben, will die Gemeinde im Kreis Friesland aber Kulanz zeigen.

Auch im Kreis Aurich gibt es Verständnis für die Urlauber. «Wir haben ein erhöhtes Aufkommen gegenüber den Vorjahren, aber deutlich weniger nutzbare Stellplätze durch die Verordnung», erklärte der Geschäftsführer der Tourismusorganisation in Dornum, Rolf Kopper. Maximal 60 Prozent dürfen besetzt werden.

Um die Lage zu entspannen, kann vorübergehend auch eine Wiese neben dem Campingplatz genutzt werden. Dort ließen sich immerhin Chemietoiletten und Müll entsorgen und Abstände kontrollieren, sagte Kopper: «Auf dem Supermarktplatz oder am Waldweg stehen die eventuell dicht an dicht.» In Greetsiel wird daher in der Nähe des eigentlichen Campingplatzes ein öffentlicher Parkplatz für Wohnmobile freigehalten. Allerdings nur fürs Parken, betonte der Sprecher der Gemeinde Krummhörn, Fritz Harders: «Campingstühle und -tische dürfen nicht ausgepackt werden.»

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