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Atom-Endlagersuche: Ministerium plant Informationskampagne

13.11.2019 - Hannover (dpa/lni) - Für Menschen, deren Region für ein Atom-Endlager in Frage kommt, soll es ab 2020 Informationsveranstaltungen des niedersächsischen Umweltministeriums geben. Im Herbst 2020 werden nach Angaben des Ministeriums bundesweit fünf oder sechs Regionen ernannt, die bis 2031 näher erkundet werden. Wahrscheinlich sei auch Niedersachsen betroffen. «Den Regionen, die da dann dabei sind, müssen wir vermitteln, dass das ein offener Prozess ist und keine Willkürentscheidung», sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Dienstagabend in Hannover. Er wolle dabei selbst mit den Betroffenen ins Gespräch kommen.

  • An einer Kette hängt ein Warnschild mit der Aufschrift «Radioaktiv». Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    An einer Kette hängt ein Warnschild mit der Aufschrift «Radioaktiv». Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bürgerinitiativen kritisieren, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger zu wenig Zeit hätten, sich umfassend mit dem Verfahren zu befassen: Das Standortauswahlgesetz sieht vor, dass regionale Arbeitsgruppen nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse innerhalb von sechs Monaten Stellungnahmen vorbereiten sollen. Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll läuft seit 2017.

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