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Bischöfe erinnern an lebensbejahende Botschaft von Ostern

12.04.2020 - Angesichts der Corona-Pandemie haben die Bischöfe in Niedersachsen die lebensbejahende Botschaft von Ostern hervorgehoben. «Wann brauchen wir die Gewissheit, dass das Leben einen guten Ausgang nimmt, wenn nicht jetzt, in so ungewissen Zeiten?» Das sagte Landesbischof Ralf Meister von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in einem Internetgottesdienst zum Ostersonntag. «Hier sind wir, Deine Gotteskinder, und feiern das Geschenk unseres Lebens mit Dir.»

  • Ralf Meister, Landesbischof in Niedersachsen, hält die Hände zum Gebet. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ralf Meister, Landesbischof in Niedersachsen, hält die Hände zum Gebet. Foto: Peter Steffen/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Weil öffentliche Gottesdienste derzeit nicht stattfinden können, wurden die Worte der Oberhirten im Radio, im Fernsehen oder im Internet übertragen. Dieses «Miteinander auf Abstand» könne ein neues Füreinander sein, sagte der katholische Bischof von Osnabrück, Franz-Josef Bode. Die positiven Reaktionen auf die Gottesdienste im Netz seien «Argumente des Lebens», sagte er bei der Osternachtfeier im Dom. «Manchem mögen sie winzig erscheinen, sie sind aber von hoher Bedeutung in diesem ganzen Drama.»

Auch der Hildesheimer Oberhirte Heiner Wilmer sagte, nichts sei mehr so, wie es noch vor ein paar Wochen war. «Wir feiern heute Ostern - mitten in einer Passions-, einer Leidenszeit.» Zugleich erinnerte Wilmer an die Pflegerinnen und Pfleger, die sich um Kranke kümmern, an Menschen, die anderem beim Überstehen der schweren Zeit helfen. In der Krise wachse die Solidarität, die Gemeinschaft, sagte der Bischof. «Das ist Ostern! Im Tief des Leidens gibt es Auferstehung!»

Der evangelische Bischof Thomas Adomeit in Oldenburg ermutigte die Menschen, den «lebensfrohen Gruß» der Osterbotschaft weiterzutragen. Als Vorbild nannte er Maria Magdalena in der biblischen Geschichte, die den Jüngern die Auferstehung Jesu verkündet habe. «Mailt es den Fröhlichen und den Ängstlichen! Macht es durch praktische Hilfe den Alleingelassenen klar! Tröstet so die Verzagten, erbittet es auch für die Sterbenden: «Wir haben den Herrn gesehen»», sagte Adomeit.

Der Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns betonte die Kraft, die von der Hoffnung ausgehe. Ostern bedeute, dass der Tod nicht das letzte Wort behalte, sondern dass das Leben siege, sagte er.

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