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Bode kündigt bei Werder-Abstieg Gespräche ab Sonntag an

27.06.2020 - Für den Fall des ersten Bundesliga-Abstiegs von Werder Bremen seit 40 Jahren hat Aufsichtsratschef Marco Bode tägliche Gespräche schon ab diesem Sonntag angekündigt. Er hoffe, dass man dann bereits Mitte oder Ende nächster Woche sprechfähig sein werde, sagte Bode am Samstag im TV-Sender Sky unmittelbar vor dem letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Köln. Nur ein eigener Sieg und Schützenhilfe des 1. FC Union Berlin gegen Fortuna Düsseldorf würde Werder noch vom vorletzten Platz auf den Relegationsrang verhelfen, den die Fortuna vor dem Saisonfinale inne hat.

  • Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir haben bis jetzt null Komma null darüber geredet, was nach der Saison ist», sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt im TV-Sender Sky zu seiner Zukunft. «Das werden wir tun und ich werde die Entscheidung treffen in dem vollen Bewusstsein, was das Beste für Werder ist.» Ob er Trainer in Bremen bleibe, sei aber «nicht meine Entscheidung». Nach der Saison gelte es sehr viel zu analysieren. «Das werden wir gemeinsam tun und dann eine Entscheidung treffen», sagte Kohfeldt, dessen Zukunft vor allem bei einem Abstieg fraglich sein dürfte.

«Das Gefühl im Bauch ist schon etwas flau, Aufregung ist da», sagte Bode vor der Partie. Nach dem Schock der 1:3-Niederlage in Mainz, das sich dadurch rettete, sei aber im Lauf der Woche wieder Hoffnung zurückgekehrt, auch bei Kohfeldt. «Wir glauben auf jeden Fall daran und müssen unseren Teil heute dazu beisteuern», sagte Kohfeldt.

Zu einem eigenen möglichen Rücktritt bekräftigte Bode: «Ich werde mich nicht aus dem Staub machen, wenn das schief geht heute. Wir werden uns alle fragen: Wie konnte es dazu kommen?» Ein einfaches Weiter so werde es nicht geben. Selbst bei einem Abstieg müsse Werder aber Werder bleiben. Man dürfe nicht einfach die Werte und die Philosophie des Clubs aufgeben oder leichtfertig die falschen Schlüsse ziehen, betonte der frühere Nationalspieler.

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