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Bohrmaschinen-Mord: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt

13.06.2019 - Lüneburg (dpa/lni) - Weil er einen Mann mit einer Bohrmaschine tötete, hat das Landgericht Lüneburg einen 33-Jährigen zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt. Das Gericht ging damit über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus, die auf sieben Jahre Haft wegen Totschlags plädiert hatte, wie das Gericht am Donnerstag in Lüneburg mitteilte. Der Angeklagte hatte Anfang Juni zu Prozessbeginn eingeräumt, in der Silvesternacht sein 25 Jahre altes Opfer mit einem Messer und einer Bohrmaschine getötet zu haben.

  • Paragrafen-Symbole sind an einer Tür angebracht. Foto: Oliver Berg/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Paragrafen-Symbole sind an einer Tür angebracht. Foto: Oliver Berg/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Opfer soll sich am Tatabend in der Wohnung des Angeklagten und dessen Freundin zum Cannabiskonsum aufgehalten haben. Der 33-jährige Deutsche habe sich dann aus Angst, Wut und Verzweiflung dazu entschlossen, den arglosen Bekannten zu töten. Als der Angegriffene nach mehr als einem Dutzend Messerstichen noch lebte, nahm der Täter nach eigener Aussage die Bohrmaschine und bohrte dem Opfer damit mehrmals in den Kopf. Später rief er die Polizei. Die Ermittler stellten bei ihm nach der Tat laut Polizei einen Alkoholwert von mehr als 2,4 Promille fest. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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