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Brand nach Lastwagenunfall legt Verkehr in Lüneburg lahm

19.06.2019 - Lüneburg (dpa/lni) - Ein nächtlicher Lastwagenunfall hat in Lüneburg ein Verkehrschaos ausgelöst und wird auch noch in den kommenden Tagen für Behinderungen sorgen. Aufgrund von Sekundenschlaf war ein 45 Jahre alter Lkw-Fahrer in einer Baustelle auf der A39 bei Lüneburg-Nord mit seinem Gespann gegen eine Betonleitplanke geknallt und umgestürzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Fahrer konnte sich unverletzt retten, der Lastzug allerdings brannte nach mehreren Explosionen vollständig aus - bei dem Unfall war der Treibstofftank aufgerissen worden. Der Schaden wird auf mehr als 250 000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit mehr als 40 Wehrleuten im Einsatz.

  • Ein Warndreieck mit dem Schriftzug «Unfall» steht vor einem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Warndreieck mit dem Schriftzug «Unfall» steht vor einem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die komplette Sperrung der Abfahrt Lüneburg-Nord brachte den Verkehr auf vielen Verkehrsachsen im Stadtgebiet zum Erliegen, es gab massive Staus. Die Lüneburger Ostumgehung war zunächst weiterhin in beide Richtungen gesperrt. Die Behörden arbeiteten unter Hochdruck an einem Konzept zur Veränderung von Ampelphasen und Umleitungen, um den Verkehr wieder ins Rollen zu bringen. Bis zum Abend wurde angestrebt, den Verkehr Richtung Hamburg und Braunschweig zumindest wieder auf einer Spur zu ermöglichen. Der ausgebrannte Lastzug wurde zwischenzeitlich geborgen.

Auf der Ostumgehung sind nach dem Unfall und dem Brand aufwendige Sanierungen nötig, die mindestens eine Woche dauern werden, so die Vorhersage der Polizei. Auch bereits sanierte Fahrbahnteile müssten erneuert werden.

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