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Bremen stimmt Werder-Antrag auf Training nicht zu

03.04.2020 - Das Bundesland Bremen hat einem Antrag des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen auf einen eingeschränkten Trainingsbetrieb vorerst nicht zugestimmt. Der Senat warte auf eine Abstimmung der Länder in dieser Frage, sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Freitag. «Das ist kein Thema, bei dem es einen Flickenteppich geben darf.» Andere Erstligisten haben allerdings bereits Ausnahmegenehmigungen erhalten.

  • Ulrich Mäurer (SPD), Innensenator von Bremen, schaut in die Kamera. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ulrich Mäurer (SPD), Innensenator von Bremen, schaut in die Kamera. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Werder hatte bei der Stadt Bremen einen Antrag zur Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings ab Montag im Weserstadion, im Stadion Platz 11 sowie auf Trainingsplatz 6 gestellt, der für das Bundesliga-Team sowie für die U23 und U19 gelten sollte. Hintergrund sind die Überlegungen der Deutschen Fußball Liga (DFL), den Spielbetrieb ab Mai fortzusetzen.

Angesichts der Infektionslage könne sich der Senat ein normales Fußballtraining noch nicht vorstellen, sagte Mäurer. Er kritisierte die Planung der DFL. Die Regierung sei sich völlig einig, «dass diese Botschaft der DFL keine gute ist», sagte er. Er bezweifele, dass es tatsächlich zu den geplanten Geisterspielen ohne Publikum kommen werde.

«Wir handeln nach den Vorgaben der Politik und der zuständigen Behörden. So lange kein Training in größeren Gruppen möglich ist, werden wir weiter individuelles Training absolvieren», sagte Werder-Geschäftsführer Frank Baumann in einer ersten Reaktion auf die Äußerungen Mäurers. «Als Verein befinden wir uns natürlich in dem sportlichen Spannungsfeld, dass an anderen Standorten Training in größeren Gruppen möglich ist, aber wir werden natürlich die Vorgaben von Politik und Behörden umsetzen.» Nun gelte es, eine bundesweite Entscheidung abzuwarten, sagte Baumann.

Bei einer virtuellen DFL-Versammlung hatten die 36 Profi-Clubs am Dienstag beschlossen, den Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April auszusetzen. Mannschaftstraining ist frühestens ab kommendem Montag wieder erlaubt, sofern die zuständigen Behörden dies gestatten. Ziel bleibt, die Saison bis zum 30. Juni zu beenden. Neun komplette Spieltage und die Nachholpartie von Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt stehen noch aus. Werder steht als Tabellen-17. derzeit auf einem Abstiegsplatz.

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