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Bremer Bürgermeister: Airbus-Stellenabbau bittere Nachricht

02.07.2020 - Den drohende Jobabbau beim Flugzeugbauer Airbus hat Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte als «bittere Nachricht» für die Beschäftigten und den Standort Bremen bezeichnet. «Der Senat wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten, und dort, wo das nicht gelingt, auf eine sozialverträgliche Lösung drängen», teilte der SPD-Politiker am Donnerstagabend mit. Dazu sei seine Regierung im ständigen Austausch mit der Unternehmensleitung, den Betriebsräten und der IG Metall.

  • Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD). Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD). Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um den Luftfahrtstandort Bremen dauerhaft zu stärken, sei es wichtig, die Zukunftsthemen CO2-neutrales und autonomes Fliegen weiter voranzubringen und hierfür auch die Unterstützung des Bundes zu gewinnen. Auf keinen Fall dürfe die Corona-Pandemie als Vorwand genutzt werden, um Arbeitsplätze vom Standort Bremen abzuziehen. «Da stehen wir ganz klar an der Seite der Beschäftigen und des Betriebsrates», sagte Bovenschulte.

Airbus hatte am Dienstagabend angekündigt, wegen der Luftfahrtkrise weltweit rund 15 000 Stellen streichen zu wollen, allein 5100 davon in Deutschland. Der Flugzeugbauer will nun die Politik zu einer Verlängerung der Kurzarbeiter-Regelung bewegen; dies könnte 1500 der bedrohten 5100 Arbeitsplätze retten. Staatliche Forschungsgelder für die Entwicklung umweltfreundlicherer Flugzeuge könnten weitere 500 Stellen sichern.

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