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Bremer Innensenator: Miri droht im Libanon keine Gefahr

23.11.2019 - Bremen (dpa) - Dem erneut abgeschobenen libanesischen Clan-Mitglied Ibrahim Miri droht nach Angaben von Bremens Innensenator Ulrich Mäurer in seinem Heimatland keine Gefahr. «Die Frage ist ja Gegenstand des Asylverfahrens gewesen und das Bamf hat sehr ausführlich begründet, warum diese Gefahr nicht besteht», sagte der SPD-Politiker am Samstag. Das Bremer Verwaltungsgericht habe dies am Freitag überprüft und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) entsprochen. Der mehrfach vorbestrafte Mann wurde am Samstag von der Bundespolizei in der Hauptstadt Beirut an die libanesischen Behörden übergeben, wie das Bundesinnenministerium mitteilte.

  • Ulrich Mäurer (SPD), Innensenator von Bremen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ulrich Mäurer (SPD), Innensenator von Bremen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Miri war in Deutschland von 1989 bis 2014 insgesamt 19 Mal rechtskräftig verurteilt worden, unter anderem wegen Raubes, schweren Diebstahls, Hehlerei, Unterschlagung und bandenmäßigen Drogenhandels. Erst im März kam er vorzeitig aus dem Gefängnis. Im Juli wurde er dann in den Libanon abgeschoben. Ausreisepflichtig war er bereits seit vielen Jahren. Ende Oktober tauchte er dann plötzlich wieder in Bremen auf, stellte einen Asylantrag und wurde festgenommen.

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