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Bremer Wirtschaftssenator will neuem Senat nicht angehören

13.06.2019 - Bremen (dpa/lni)- Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner will dem neuen Senat nicht mehr angehören. Dies habe er für sich entschieden und am Mittwoch dem Parteivorstand mitgeteilt, sagte Wirtschaftssenats-Sprecher Tim Cordßen am Mittwochabend. Günthner wolle sein Mandat in der Bremischen Bürgerschaft wahrnehmen und sich um den stellvertretenden Fraktionsvorsitz bewerben, so Cordßen. Radio Bremen hatte bei «Buten un Binnen» darüber berichtet.

  • Der Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen, Martin Günthner (SPD), steht in der Bürgerschaft. Foto: Ingo Wagner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen, Martin Günthner (SPD), steht in der Bürgerschaft. Foto: Ingo Wagner/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dass Günthners Ausscheiden etwas mit dem Streit um den Offshore-Hafen Bremerhaven zu tun habe, dementierte der Sprecher. «Es hat ausschließlich persönliche Gründe.»

Günthner (43), gebürtiger Bremerhavener, ist seit 2010 Wirtschafts-Senator und seit 2012 Vorsitzender der Bremerhavener SPD.

In Bremen haben am Mittwoch die rot-grün-roten Koalitionsverhandlungen begonnen. Bei der Bürgerschaftswahl am 26. Mai war eigentlich die CDU nach mehr als sieben Jahrzehnten erstmals stärkste Kraft geworden. Die Grünen hatten zunächst auch mit Union und Liberalen sondiert. Dann gaben sie der Jamaika-Koalition aber einen Korb und entschieden sich für Verhandlungen über ein Linksbündnis. Die neugewählte Bremische Bürgerschaft soll am 3. Juli erstmals zusammenkommen.

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