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Bundespolizisten beenden freie Fahrt für Reichsbürger

02.04.2020 - Erst keine Fahrkarte, dann auch noch Beleidigungen: Bundespolizisten haben in Hannover einen selbst ernannten Reichsbürger aus einem ICE geholt. Der 43-Jährige sei von Berlin nach Hannover unterwegs gewesen, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit. Er habe angegeben, der Reichsbürgerbewegung anzugehören - und sei davon ausgegangen, dass die Polizei ihm gegenüber nicht weisungsbefugt sei. Das sahen die Polizisten anders. Der Mann kam am Mittwoch schließlich mit zur Wache, beleidigte die Beamten aber fortwährend und zeigte auch noch den Hitlergruß.

  • Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Beamten leiteten den Angaben zufolge Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung, Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Sogenannte Reichsbürger zweifeln die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland an. Sie erkennen Gesetze und Behörden nicht an und wehren sich teils gewaltsam gegen staatliche Maßnahmen. Bundesweit soll es nach Angaben des Verfassungsschutzes rund 19 000 Mitglieder dieser Szene geben, deren Mitglieder als waffenaffin gelten.

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