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Continental legt Abspaltung der Antriebstechnik auf Eis

30.04.2020 - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental verschiebt die lange geplante Abspaltung seiner Antriebssparte wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit. Zuletzt hatte der Konzern noch einen reinen Spin-Off bis Ende des Jahres anvisiert, doch das ist nun nicht mehr zu halten. Das Vorhaben erfordere bessere Marktbedingungen, hieß es am Donnerstag nach einer Vorstandssitzung des Dax-Konzerns in Hannover. Der nun für den 14. Juli online geplanten Hauptversammlung wird der Plan nicht mehr zur Entscheidung vorgelegt.

  • Ein Bauzaun mit dem Logo von Continental steht an dem Gelände, auf dem derzeit die neue Konzernzentrale gebaut wird. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Bauzaun mit dem Logo von Continental steht an dem Gelände, auf dem derzeit die neue Konzernzentrale gebaut wird. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In dem Vitesco getauften Unternehmensteil fertigt Conti Antriebsstränge und zugehörige Teile für Verbrenner und Elektroautos. Von im vergangenen Jahr 44,5 Milliarden Euro Umsatz machten die Hannoveraner 7,8 Milliarden Euro mit Antrieben. Schon lange plant Conti, die Antriebe vom Rest des Konzerns zu trennen - auch weil Verbrennertechnik in den kommenden Jahren immer mehr unter Druck kommen dürfte und die Systeme für Elektromotoren noch keinen Gewinn abwerfen. Über 40 000 der mehr als 240 000 Conti-Mitarbeiter sind im sogenannten Powertrain-Geschäft beschäftigt.

Die Conti-Aktie gab am frühen Nachmittag nach. Das Papier ist nicht erst seit dem Corona-Crash an den Börsen arg gebeutelt. Die Schwäche auf den Automärkten zog Conti schwer in Mitleidenschaft.

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