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Corona: Verband fordert Verlängerung der Lehrerausbildung

02.06.2020 - Der Philologenverband Niedersachsen hat angesichts der Corona-Pandemie ein Konzept für eine Neuausrichtung der Lehrerausbildung gefordert. Das Kultusministerium müsse endlich einen Lösungsvorschlag dazu unterbreiten, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag. Darin kritisieren die Jungen Philologen, die Jugendorganisation des Verbandes, dass die Ausbildung junger Lehrkräfte fast zum Erliegen gekommen sei. Mindestens bis Mitte Juli dürften die Ausbildenden ihre Referendare nicht im Unterricht besuchen und im Anschluss daran beraten. Videokonferenzen könnten fehlende Unterrichtspraxis nicht ausgleichen.

  • Stühle stehen in einem Klassenzimmer in einer Grundschule auf den Tischen. Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Stühle stehen in einem Klassenzimmer in einer Grundschule auf den Tischen. Foto: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die zeitliche Enge eines Referendariats von 18 Monaten erweist sich aus Sicht der Jungen Philologen in der Krise als Bumerang, da Defizite und Lücken nicht mehr kompensiert werden könnten. Der Verband plädierte daher für eine Verlängerung des Vorbereitungsdienstes der Gymnasiallehrer auf 21 Monate - und zwar bereits für den Einstellungstermin 1. November 2020. Nur so könne man den ständig neu hinzukommenden Anforderungen wie Digitalisierung oder inklusive Beschulung einzelner Schüler gerecht werden.

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