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Corona-Krise zwingt Bistum Osnabrück zum Sparen

18.01.2021 - Die Steuereinbrüche aufgrund der Corona-Pandemie zwingen auch das katholische Bistum Osnabrück zu einem Sparkurs. Für dieses Jahr seien als Reaktion auf die geringeren Kirchensteuereinnahmen die laufenden Zuwendungen und Investitionszuschüsse pauschal um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gekürzt worden, sagte am Montag die Finanzdirektorin des Bistums, Astrid Kreil-Sauer.

  • Die Finanzdirektorin des Bistums Osnabrück, Astrid Kreil-Sauer. Foto: Hermann Haarmann/Bistum Osnabrück/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Finanzdirektorin des Bistums Osnabrück, Astrid Kreil-Sauer. Foto: Hermann Haarmann/Bistum Osnabrück/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit einem Volumen von 182,4 Millionen Euro fällt der Bistumshaushalt in diesem Jahr um mehr als 6 Millionen Euro niedriger aus als im Vorjahr. Für die weitere Finanzplanung bestehe nach wie vor eine große Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Jahres, sagte Kreil-Sauer. Mehr als 81 Prozent der Bistumseinnahmen stammen aus Kirchensteuern, die an die Lohn- und Einkommenssteuer gekoppelt ist. Fast 60 Millionen Euro oder 32,6 Prozent des Bistumshaushalts fließen als Zuwendungen in die Kirchengemeinden.

Die pauschale Kürzung der Ausgaben um zehn Prozent sei nur ein erster Schritt gewesen, sagte Generalvikar Ulrich Beckwermert. Die Kirche müsse sich auf die neue Situation sinkender Einnahmen einstellen. Dazu solle es bistumsweit Gespräche mit allen Beteiligten geben. Es gehöre zur Kultur im Bistum Osnabrück, dass solche Fragen nicht von oben herab, sondern partizipativ geklärt würden.

«Wir merken, dass Seelsorge absolut gebraucht wird, darin wollen wir auch in Zukunft weiter investieren», sagte Beckwermert. Der Zuspruch etwa zu Online-Gottesdiensten sei sehr groß. Jedes Wochenende erreiche die Kirche mit diesen Angeboten zwei- bis dreimal so viele Menschen wie mit den klassischen Präsenz-Gottesdiensten. Auch sei die Spendenbereitschaft der Menschen für karitative Zwecke gestiegen.

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