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DGB: Zu viele Niedersachsen arbeiten für Niedriglohn

03.01.2020 - Hannover (dpa/lni) - In Niedersachsen arbeiten aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu viele Arbeitnehmer für geringe Löhne. Es sei zwar positiv, dass immer mehr Menschen im Land einen Job finden. Allerdings arbeite immer noch jeder fünfte Niedersachse im Niedriglohnsektor, sagte DGB-Landeschef Mehrdad Payandeh am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Immer mehr Arbeitnehmer müssten einen Zweitjob annehmen, um über die Runden zu kommen: «Das ist ein Skandal.»

  • Die Fahne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Fahne des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Payandeh forderte die Unternehmen auf, stärker in die Tarifbindung zurückzukehren und mehr aus- und weiterzubilden. Zudem müsse der Mindestlohn, der zu Jahresbeginn von 9,19 Euro auf 9,35 Euro pro Stunde stieg, auf mindestens 12 Euro erhöht werden.

In Niedersachsen waren im Jahr 2019 etwas weniger Menschen ohne Arbeit als im Vorjahr. Zum Jahresende waren 212 378 Menschen arbeitslos. Das waren zwar 2,2 Prozent mehr als im November, aber 1,6 Prozent weniger als im Dezember 2018.

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