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DLRG und Polizei trainieren Verhalten im Notfall

19.08.2020 - In unbeaufsichtigten Badeseen, Flüssen oder Kanälen zu schwimmen, ist gefährlich - ertrinkt ein Mensch, zählt jede Sekunde. Nicht selten unterschätzten Schwimmer ihre Kräfte und Fähigkeiten, teilten die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Polizei mit. Hintergrund sei, dass kommunale Schwimmbäder in diesem Sommer wegen der Coronavirus-Pandemie und der Hygienekonzepte den Zugang für Badegäste deutlich beschränken müssten.

  • Mitglieder der DLRG stehen am Strand von Dangast. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mitglieder der DLRG stehen am Strand von Dangast. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um im Notfall gewappnet zu sein, müssten auch Polizeibeamte - oft als erste Retter am Unfallort - körperlich fit sein und die Techniken beherrschen, sagte Polizei-Ausbilder Ulf Maier. Ihnen bleibe etwa wenig Zeit, Teile der Uniform, Waffen oder Schutzwesten abzulegen. Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte der Bereitschaftspolizei Hannover sollen daher unter realistischen Bedingungen gemeinsam mit der DLRG das Retten von Menschen trainieren - heute (ab 12.00 Uhr) am Nordufer des Maschsees in Hannover.

Nach DLRG-Zahlen ereigneten sich mehr als 90 Prozent der tödlichen Unfälle bislang im Binnenland - vor allem an unbewachten Badestellen. Demnach hatte Niedersachsen in den ersten sieben Monaten 2020 nach Bayern und Nordrhein-Westfalen die meisten Todesfälle: mindestens 24.

Seitdem kam es zu weiteren Unglücksfällen: Ein leblos im Wasser treibender Vierjähriger wurde kürzlich aus einem Badesee in Emstek im Landkreis Cloppenburg geholt und reanimiert. In Laatzen bei Hannover wurde ein Mann tot aus einem Teich geborgen, in Ostrhauderfehn im Kreis Leer ertrank ein Sechsjähriger in einem Badesee.

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