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Der Mensch hinter dem Mythos: Schau zeigt Falco privat

19.10.2018 - Hannover (dpa/lni) - Einblicke in das Privatleben von Poplegende Falco (1957-1998) gibt eine Ausstellung mit bisher nie gezeigten Objekten im Theatermuseum Hannover. Unter dem Titel «Falco, in Gars am Kamp» sind von heute an rund 100 Objekte aus dem Privatbesitz des österreichischen Sängers zu sehen. Es zeige eine unbekannte, unaufgeregte Seite des Weltstars, teilte das Museum mit. Der exzentrische Musiker hatte in den 1980er Jahren eine Jugendstil-Villa in Gars am Kamp gekauft, um sich vom Rummel im 80 Kilometer entfernten Wien zurückzuziehen. Im von der Falco Privatstiftung verwalteten Haus sei nichts verändert worden, sagt Ausstellungsmacher Carsten Niemann. «Es ist wie eine Zeitkapsel.»

  • Museumsdirektor Carsten Niemann hält in der Ausstellung «Falco, in Gars am Kamp» ein Plakat. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Museumsdirektor Carsten Niemann hält in der Ausstellung «Falco, in Gars am Kamp» ein Plakat. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der bis zum 17. März laufenden Schau sind Innen- und Außenaufnahmen aus dem Refugium des Künstlers zu sehen, in dem auch Falcos Mutter ein Zimmer hatte. Auch ein Tonstudio ließ der Schöpfer des Welthits «Rock me Amadeus» einbauen. Aus dem Haus sind unter anderem Falcos Bassgitarre, Schuhen und Basecap ausgestellt. Falco starb im Alter von 40 Jahren bei einem Unfall am Steuer seines Geländewagens in der Dominikanischen Republik.