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Ein Toter bei Feuer in Asylunterkunft

19.06.2020 - Nachts alarmiert ein Anwohner die Feuerwehr, seine bellenden Hunde haben ihn geweckt. Auf der anderen Straßenseite brennt es, eine Unterkunft für Asylbewerber steht in Flammen. Mehrere Bewohner können sich retten, doch für einen jungen Mann kommt jede Hilfe zu spät.

  • Ein Löschfahrzeug fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Löschfahrzeug fährt mit Blaulicht über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei einem Brand in einer Unterkunft für Asylbewerber in Fredenbeck bei Stade ist ein Bewohner ums Leben gekommen. Das Feuer sei in der Nacht zum Freitag unter zunächst ungeklärten Umständen im Keller des Gebäudes ausgebrochen, sagte ein Polizeisprecher. Feuerwehrleute hätten den jungen Mann in einem Gemeinschaftskellerraum leblos aufgefunden. Der 25-Jährige konnte nicht wiederbelebt werden und verstarb noch am Brandort. Er dürfte bei seiner Flucht aus dem Haus den Ausgang nicht gefunden haben, vermutete die Polizei. Die fünf anderen Bewohner der Unterkunft konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

«Derzeit ist die Brandursache noch ungeklärt», sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach am Vormittag. Die ersten Ermittlungen vor Ort dazu liefen bereits. «Hinweise auf ein Fremdverschulden von außen liegen bisher nicht vor», sagte er. Genaue Ergebnisse seien erst in einigen Tagen zu erwarten.

Das Feuer war am frühen Morgen in dem ehemaligen Hotel ausgebrochen. Ein Nachbar war durch das Bellen seiner Hunde wach geworden und sah den Schein des Feuers auf der anderen Straßenseite. Mehr als hundert Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter allein etwa 80 Feuerwehrleute. Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich bereits dichter Rauch im ganzen Keller ausgebreitet, ein Raum brannte lichterloh.

«Das Gebäude ist vorläufig unbewohnbar», sagte Bohmbach. Die fünf unverletzten Bewohner sollten noch am Freitag anderweitig untergebracht werden. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen bei mindestens 150 000 Euro liegen.

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