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Enercon: «Relevanter Teil» hat Beschäftigung

17.02.2020 - Aurich (dpa/lni) - Nach dem angekündigten Stellenabbau des Windkraftanlagenherstellers Enercon wird ein Großteil der mehr als 600 betroffenen Beschäftigten bei ostfriesischen Partnerunternehmen im März in Transfergesellschaften wechseln. «Zum 1. Januar sind schon an die 100 gekommen», sagte der Geschäftsführer des Transfergesellschaftsbetreibers AgS, Oliver Fieber. «Wir haben Jobbörsen mit personalsuchenden Unternehmen organisiert und ein relevanter Teil hat schon eine neue Beschäftigung.» Zahlen wollte Fieber vorerst nicht nennen. «Wenn im März die meisten kommen, dann werden wir sehen, wie aufnahmefähig der Arbeitsmarkt dann noch ist.»

  • Ein Windrad ist auf dem Gelände des Windenergieanlagen-Herstellers Enercon neben einem Schild zu sehen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Windrad ist auf dem Gelände des Windenergieanlagen-Herstellers Enercon neben einem Schild zu sehen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In den vier Transfergesellschaften werden die Mitarbeiter weiterqualifiziert und erhalten außerdem eine Abfindung. Zum 1. März, 1. April und 1. Mai wechsle der Rest, so Fieber, «weil da dann die Aufträge wegfallen».

Enercon mit Sitz im ostfriesischen Aurich hatte Anfang November angekündigt, die Rotorblattfertigung nach Einbrüchen beim Absatz ins Ausland zu verlagern. Ostfriesland und Magdeburg sind demnach mit jeweils bis zu 1500 Arbeitsplätzen betroffen. Den aktuellen Stand will das Unternehmen laut einem Sprecher frühestens Ende Februar mitteilen.

Die IG Metall kritisierte, Enercon habe gar nicht versucht, die Jobs zu halten. Wie sich das Unternehmen für die Zukunft aufstelle, sei zudem ungewiss. Der Bau neuer Windräder an Land ist im vergangenen Jahr in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen. Als Hauptgründe gelten lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen.

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