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Entspanntes Wochenende an den Ausflugszielen

28.02.2021 - Corona-Verstöße an den Ausflugszielen blieben bei durchschnittlichem Wetter in Niedersachsen übersichtlich. Private Feiern finden allerdings statt. Die Polizei löst Geburtstagsfeiern und weitere Partys auf.

  • Spaziergänger sind am Strand von Timmendorf auf der Ostseeinsel Poel unterwegs. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Spaziergänger sind am Strand von Timmendorf auf der Ostseeinsel Poel unterwegs. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das letzte Februarwochenende blieb an den beliebten Niedersächsischen Ausflugszielen überwiegend ruhig. Hin und wieder musste die Polizei zwar auf geltende Maskenpflicht aufmerksam machen und daran erinnern, die Abstände einzuhalten. Größere Zwischenfälle blieben am Maschsee in Hannover und am Steinhuder Meer allerdings aus, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Die Polizei in Bad Zwischenahn hatte für den Sonntagnachmittag mit Besucherandrang gerechnet und darum verstärkte Präsenz vor Ort angekündigt. «Wir haben tatkräftig kontrolliert und dabei auch relativ viele Verstöße festgestellt», sagt ein Sprecher der Polizei Bad Zwischenahn. Es sei allerdings nicht ausgeufert und die Menschen reagierten in der Regel freundlich und einsichtig auf die Hinweise der Beamten.

Während die Lage an den Ausflugszielen überwiegend entspannt blieb, mussten allerdings einige Feiern im privaten Bereich von der Polizei beendet werden. In Gifhorn feierten am Samstagabend zehn Erwachsene und «mindestens 15 Kinder» den Geburtstag eines dreijährigen Kindes, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach versuchten einige Erwachsene sich bei der Kontrolle vor den Beamten zu verstecken, was aufgrund weniger Versteckmöglichkeiten allerdings misslang. Insgesamt waren Mitglieder aus sechs Familien anwesend. Die Feier wurde aufgelöst und die Gäste mussten die Wohnung verlassen.

Eine Feier in einer Gartenhütte eines Kleingartenvereins in Clausthal-Zellerfeld (Landkreis Goslar) ist ebenfalls am Samstagabend durch die Polizei beendet worden. Die insgesamt acht Feiernden, zeigten sich überwiegend uneinsichtig, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Das Zusammentreffen wurde durch die Einsatzkräfte beendet und entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

In Sulingen im Landkreis Diepholz feierten mindestens zehn Jugendliche aus verschiedenen Haushalten ohne Mindestabstände und Mund-Nase-Bedeckung eine Party. Als die Polizei am Freitagabend eintraf, flüchteten einige Partygäste durch die Fenster, wie eine Sprecherin der Polizei am Sonntag mitteilte. Gegen die Teilnehmer und den Veranstalter der Party wurden Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgenommen.

Ebenfalls am Freitagabend wurde bei einer Corona-Kontrolle ein Beamter der Polizei Spelle im Emsland angegriffen. Eine Streifenbesatzung kontrollierte im Bürgerpark eine Gruppe von mehreren Menschen, die sich nicht an die Corona-Schutzverordnung hielten, wie die Polizei mitteilte. Ein 22-Jähriger versuchte zu fliehen. Als ihm einer der Beamten nachsetzte, schlug der Mann mit der Faust gegen dessen Brust, hieß es weiter. Der 22-Jährige muss sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten, auch wenn der Polizist keine Verletzung davontrug.

Bei der Auflösung einer weiteren Feier am Freitagabend in Wolfenbüttel wurden die eingesetzten Beamten durch einen anwesenden 24 Jahre alten Mann mehrfach lautstark beleidigt. Insgesamt feierten neun Personen im Alter zwischen 14 und 52 Jahren aus vier unterschiedlichen Haushalten gemeinsam, wie die Polizei mitteilte. Der 24-Jährige weigerte sich, seine Personalien anzugeben und dem ausgesprochenen Platzverweis Folge zu leisten. Schließlich versuchte er die Beamten anzugreifen und wurde mit zur Wache genommen. Dort wurde ein Alkoholeinfluss von 1,79 Promille festgestellt. Neben der Ordnungswidrigkeitsanzeige, die es für alle Partygäste gab, wurde gegen den jungen Mann auch ein Strafverfahren eingeleitet.

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