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Ermittlungen zu Entführung eines Reeders abgeschlossen

06.05.2020 - Die Ermittlungen zur Entführung eines Reeders aus Leer sind mehr als vier Jahre nach der Tat abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Aurich erhob nach eigenen Angaben vom Mittwoch gegen den letzten mutmaßlich Beteiligten Anklage wegen erpresserischen Menschenraubs, schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung. Der 55-Jährige, der eine tragende Rolle bei der Tat gespielt haben soll, war vergangenes Jahr in den USA festgenommen und später nach Deutschland ausgeliefert worden.

  • Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei leuchtet. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Acht Menschen sollen an der Entführung im April 2016 beteiligt gewesen sein. Das Opfer war auf dem Weg zur Arbeit bei einer fingierten Polizeikontrolle entführt und in eine Ferienwohnung gebracht worden. Der Entführte wurde zwei Tage später von der Polizei an der A31 nahe des Emstunnels entdeckt. Er war den Angaben zufolge kurz zuvor freigelassen worden, ohne dass es zu einer Übergabe des geforderten Lösegelds von einer Million Euro kam.

Der 55 Jahre alte Beschuldigte sitzt aktuell in Untersuchungshaft. Das Landgericht Aurich entschied noch nicht über die Eröffnung des Hauptverfahrens. Sechs der Täter wurden laut Staatsanwaltschaft bereits zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Gegen den mittlerweile gestorbenen Initiator der Entführung war eine Hauptverhandlung nicht mehr möglich gewesen.

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