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FDP will Vorschriften für den Wohnungsbau lockern

31.07.2019 - Hannover (dpa/lni) - Der Wohnungsbau in Niedersachsen soll nach der Vorstellung der FDP einfacher und schneller werden. Dazu legt die Fraktion einen Gesetzentwurf zur Änderung der niedersächsischen Bauordnung vor, wie die Liberalen am Mittwoch in Hannover mitteilten. «Wenn wir die hohe Nachfrage nach Wohnraum bewältigen wollen, gibt es nur eine Lösung: bauen», sagte die wohnungspolitische Sprecherin der FDP, Susanne Schütz. Unter anderem sollen das Bauen in geringerem Abstand und die Aufstockung bestehender Häuser erleichtert werden. «So kann auch ohne die Ausweisung von Neubaugebieten zusätzlicher Wohnraum (...) geschaffen werden», heißt es in dem Entwurf.

  • Die wohnungspolitische Sprecherin der FDP in Niedersachsen, Susanne Schütz. Foto: Silas Stein/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die wohnungspolitische Sprecherin der FDP in Niedersachsen, Susanne Schütz. Foto: Silas Stein/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch das modulare Bauen nach dem Baukastenprinzip soll gestärkt werden: Ein Bautyp brauche dann nur noch eine Genehmigung etwa für Brandschutz oder Statik, auch wenn er an mehreren Stellen entstehen soll. «Das sieht heute nicht mehr aus wie eine DDR-Platte», sagte Schütz. Der Bau von Mehrfamilienhäusern könne so schneller und günstiger werden. Eine Zahl, wie viele zusätzliche Wohnungen mittels der Maßnahmen zu erwarten seien, nannte sie nicht.

FDP-Fraktionschef Stefan Birkner sagte, die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch die Landesregierung erreiche viele Menschen nicht. Wer keinen Anspruch auf eine Sozialwohnung habe, aber trotzdem eine günstige Wohnung brauche, sei außen vor. Die große Koalition aus SPD und CDU will bis 2030 rund 40 000 neue Sozialwohnungen schaffen.

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