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Forderungen nach Sonderermittler im Fall Lügde

22.03.2019 - Hannover (dpa/lni) - Im Missbrauchsfall von Lügde sieht Niedersachsens CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer dringenden Bedarf für einen Sonderermittler. Unterstützung erhält er dabei von der FDP. Neben der strafrechtlichen Aufarbeitung wäre eine unabhängige Instanz wegen des offensichtlichen Behördenversagens nötig, so Toepffer. «Da lohnt der Blick nach Nordrhein-Westfalen, das ein ähnliches Problem hat», sagte er am Freitag in Hannover und betonte: «Wir haben einen Skandal, der zwei Bundesländer betrifft: auf der einen Seite haben wir offensichtlich zu 99 Prozent Polizeiversagen, auf unserer Seite haben wir zu 99 Prozent offensichtliches Versagen der Jugendbehörde.» Eine Entscheidung müsse nun aber auf Kreistagsebene getroffen werden.

  • Niedersachsens CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer. Foto: Holger Hollemann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Niedersachsens CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer. Foto: Holger Hollemann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Sylvia Bruns, stellte sich hinter Toepffers Forderungen und erklärte: «Wir unterstützen die Forderung der CDU nach einem Sonderermittler im Fall Lügde.» Nach dem bisherigen Versagen der Institutionen vor Ort und auch des Landrates Bartels sei das Vertrauen massiv beschädigt: «Das lässt sich nur mit Hilfe einer externen, unabhängigen Aufklärung wiederherstellen.»

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