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Feier endet tödlich: 20-Jähriger wegen Mordes verurteilt

10.07.2020 - Weil er den Gastgeber bei einer Feier ermordet hat, ist ein 20-Jähriger am Freitag zu acht Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Aurich ordnete die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für einen Teil der Strafe an. Er hatte das Opfer in dessen Wohnung mit massiven Tritten tödlich verletzt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Danach ließen er und ein Mitangeklagter den Verletzten über Stunden hilflos liegen - sie verschickten derweil Sprachnachrichten, grölten und sangen. (Az.: 13 KNS 2/20)

  • Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 21-jährige Mittäter wurde deshalb unter anderem wegen Beihilfe zum versuchten Mord durch Unterlassen zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt - auch für ihn wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Versuchter Mord deshalb, weil zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich schon jede Hilfe zu spät gekommen wäre, erklärte der Gerichtssprecher.

Das Verhalten des Gastgebers soll bei der Feier am 8. Dezember in Emden den deutschen Hauptangeklagten zu der Gewalt provoziert haben. Der 27-Jährige soll sich in Bezug auf seine Ehefrau eifersüchtig gezeigt haben. «Alle anderen haben das ein bisschen belächelt, aber der Hauptangeklagte hat das ernst genommen», so der Sprecher. Die beiden trafen sich an dem Abend zum ersten Mal.

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