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Feldbrände halten Bauern und Feuerwehren in Atem

27.07.2019 - Die Felder im Norden sind trocken, und bei Erntearbeiten in der Hitze reicht ein kleiner Funkenschlag: Die Feuerwehren hatten am Samstag in Niedersachsen viel zu tun.

  • Ein Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Friso Gentsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Friso Gentsch/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bassum (dpa/lni) - Unter der gleißenden Sonne sind in Niedersachsen am Samstag an mehreren Stellen die staubtrockenen Felder in Brand geraten. Bei Bassum (Kreis Diepholz) vernichteten meterhohe Flammenwände die Ernte auf Getreidefeldern. Dort habe es auf einer Fläche von 25 Hektar gebrannt, sagte Stadtbrandmeister Theo Garrelts der Deutschen Presse-Agentur. Die Brandursache stehe noch nicht fest. Auf den Feldern beim Ortsteil Albringhausen sei gearbeitet worden. Die Feuerwehr setzte bis zu 16 Fahrzeuge und 140 Mann ein, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

«Wir hatten ziemlich viel Wind hier», berichtete Garrelts. Dieser habe die Flammen angefacht, so dass sie meterhoch loderten. Bauern hätten bei der Brandbekämpfung geholfen. «Landwirte haben mit Treckern und Grubbern den Boden vor den Flammen aufgerissen», sagte er. Damit wurde das Vorrücken der Flammen gestoppt, die Feuerwehr konnte zum Löschen übergehen. Drei oder vier landwirtschaftliche Betriebe hätten die Ernte auf den Feldern verloren.

In der Hitzewelle häufen sich in Niedersachsen Feldbrände, die durch Funkenflug von defekten Mähdreschern oder bei Steinschlag ausgelöst werden. So führte die Polizei am Samstag einen Flächenbrand in Weyhe vom Vortag auf eine defekte Rundballenpresse zurück. Auch Glasscherben auf den trockenen Feldern können zu einer Selbstentzündung führen.

In Meppen im Emsland drohte der Brand eines Stoppelfeldes nach Polizeiangaben auf eine nahe gelegene Siedlung überzugreifen. Es sei aber gelungen, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Ems-Vechte.

In Bersenbrück im Kreis Osnabrück geriet am Samstag ein Tieflader in Brand, der Strohquader geladen hatte. Die lichterloh brennenden Ballen mussten mühsam auseinandergezogen und gelöscht werden. Die Bundesstraße B86 wurde gesperrt. In Wagenfeld im Kreis Diepholz gerieten nach Feuerwehrangaben vier große Rundballen aus Stroh in Brand. In Hagen am Teutoburger Wald entzündete sich die Getreideladung auf dem Anhänger eines Treckers.

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