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Findelkind im Gartenhaus: Ermittler nutzen Videoaufnahmen

12.05.2020 - In ihrem Gartenhaus entdeckten Bewohner ein kleines Baby. Der kleine Junge ist in eine Decke eingehüllt. Bei der Suche nach der Mutter finden Ermittler schnell erste Ansätze.

  • Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» ist zu sehen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach der Entdeckung eines neugeborenen Babys in einem Gartenhaus in Wolfenbüttel hoffen Ermittler auf Erkenntnisse durch Videoaufnahmen. Eine private Überwachungsanlage erfasste am Montagmorgen zweimal eine bisher unbekannte Person, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bei der Frau könnte es sich eventuell um die Mutter selbst oder um eine andere Person aus dem Umfeld der Mutter handeln, hieß es. Das Video solle von Spezialisten wegen schwacher Qualität aufbereitet und möglicherweise veröffentlicht werden.

Anwohner hatten den vermutlich erst wenige Stunden alten Jungen am Montagmorgen in eine Decke gehüllt in ihrem Gartenhaus gefunden. Das leicht unterkühlte Baby wurde medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Beamten geht es dem Findelkind gut. Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln nun gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Aussetzung des Neugeborenen.

Auf dem Video ist laut Bericht zu sehen, dass die Frau den Bereich der Kamera am Montag gegen 4.00 Uhr passiert. Dabei soll sie ein Bündel vor dem Bauch tragen, sie war mutmaßlich auf der Suche nach einem Ablageort. Wenige Minuten später läuft sie wieder durch den Videobereich, diesmal aus der anderen Richtung kommend. Nach Medienberichten über den Fall hatten sich die Besitzer der Videoanlage bei der Polizei gemeldet.

Erste Befragungen in dem Wohngebiet und in den Krankenhäusern der Region waren zuvor ohne Ergebnis geblieben. Mehrere Ermittlerteams befragten Anwohner nach möglichen Hinweisen. Wer nicht direkt angetroffen wurde, erhielt einen Wurfzettel mit der Bitte, sich bei der Polizei zu melden. Für die Suche veröffentlichte die Polizei auch ein Bild der braunen Decke, in die das Kind eingehüllt war. Auffällig daran ist ein verschmortes Etikett.

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