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Fregatte «Hessen» steuert Mittelmeer an

11.04.2019 - Wilhelmshaven (dpa/lni) - Familienangehörige und Freunde der Besatzung haben die Fregatte «Hessen» vor einem fast sechsmonatigen Einsatz im Mittelmeer verabschiedet. Das Marineschiff legte am Donnerstag in Wilhelmshaven ab und nahm Kurs auf die Ägäis. Dort soll die «Hessen» der türkischen und griechischen Küstenwache beim Kampf gegen Schleusernetzwerke helfen und die europäische Agentur für Küstenwache und Grenzschutz Frontex unterstützen.

  • Die Fregatte «Hessen». Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Fregatte «Hessen». Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Besatzung ist nach Angaben des Kommandanten gut ausgebildet und auf den Einsatz optimal vorbereitet. «Damit werden wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Situation vor Ort leisten können», sagte Fregattenkapitän Oliver Pfennig vor dem Auslaufen.

Der Nato-Verband soll nach Marineangaben den Informationsaustausch verbessern, damit nationale Behörden schneller und gezielter gegen Schlepper und ihre Netzwerke in der Ägäis vorgehen können. Die «Hessen» löst dabei den Einsatzgruppenversorger «Bonn» ab, der Anfang Mai nach fast fünf Monaten zurück in Wilhelmshaven erwartet wird. Die «Hessen» wird Ende September zurückkehren.

Unterdessen hat das deutsche Rettungsschiff «Alan Kurdi» einen Notfall mit einer schwangeren Frau gemeldet. Das Schiff mit mehr als 60 Migranten an Bord wartet seit mehr als einer Woche auf die Einlaufgenehmigung in einen sicheren Hafen. Italien und Malta pochen auf eine Verteilung der Bootsflüchtlinge auf andere EU-Länder, daher darf das Schiff dort nicht anlegen. Der Streit um die Verteilung geretteter Menschen in der EU hatte im März auch zum Stopp des Marineeinsatzes Operation Sophia vor der libyschen Küste geführt.

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