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Früherkennung: Illegale Angebote sollen verschwinden

29.09.2019 - Salzgitter (dpa) - Einige ärztliche Untersuchungen zur Früherkennung schwerer Krankheiten mittels Computertomographie (CT) sind nach Expertenangaben rechtlich unzulässig und dürfen nicht weiter angeboten werden. «Wenn eine Streichung derartiger Angebote nicht erfolgt, können die Aufsichtsbehörden der Länder geeignete Maßnahmen ergreifen», sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hatte zuvor die Angebote einiger Praxen und Kliniken kritisiert.

  • Personen sehen sich in einer Klinik eine Computertomographie an. Foto: Britta Pedersen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Personen sehen sich in einer Klinik eine Computertomographie an. Foto: Britta Pedersen/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die aktuellen Angebote im Internet sind nicht nur rechtswidrig, sondern auch irreführend», sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini. Nach Auffassung der Strahlenschutzbehörde lassen die Informationen einiger Anbieter auf Qualitätsmängel schließen. Das sei das Ergebnis einer Auswertung von 150 Webseiten radiologischer Praxen und Kliniken, die CT-Früherkennungsuntersuchungen anbieten.

Die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) widerspricht dem BfS-Bericht nicht. Angebote außerhalb der gesetzlichen Vorgaben, seien «in der Tat rechtswidrig», heißt es in einer Stellungnahme, die der dpa vorliegt und über die zunächst die «Ärzte Zeitung» berichtet hatte.

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