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Gefahrgut-Unfall: A2 Richtung Berlin bis Donnerstag gesperrt

25.09.2019 - Nach zwei Unfällen mit Lastwagen auf der A2 bleibt die Strecke in Richtung Berlin lange gesperrt. Für insgesamt etwa 48 Stunden müssen sich Fahrer eine alternative Route suchen. Wie schwer die Fahrbahn beschädigt ist, wird sich erst nach Ende der Bergung zeigen.

  • Einsatzkräfte in Schutzanzügen am Dienstag am Unfallort. Foto: Sina Schuldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Einsatzkräfte in Schutzanzügen am Dienstag am Unfallort. Foto: Sina Schuldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Peine (dpa/lni) - Nach einem Gefahrgutunfall auf der Autobahn 2 bei Braunschweig bleibt die Fahrbahn in Richtung Berlin noch bis mindestens Donnerstagmorgen gesperrt. Bei dem Unfall trat am Dienstag Salpetersäure aus. Die Sperrung könne aber auch noch länger dauern, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Die Fahrbahn in Richtung Hannover wurde am Mittwochnachmittag freigegeben.

Neben der Entsorgung des ausgetretenen Stoffes zögen sich die Reparaturarbeiten an der Fahrbahn nach einem weiteren Unfall in die Länge. Ein Lkw war umgekippt und hatte die Fahrbahn laut Polizeiangaben so schwer beschädigt, dass sie neu asphaltiert werden muss. Bis dann wieder Lastwagen und Autos darüber rollen können, müssen etwa sieben Stunden vergangen sein.

Vier Lastwagen, darunter der Gefahrguttransporter, waren am Dienstagmorgen an dem Zusammenstoß beteiligt gewesen. Vier Fahrer wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer. Danach trug sich ein weiterer Unfall zu, bei dem drei Menschen verletzt wurden.

Einer der Lastwagen war in Brand geraten und durch austretende Salpetersäure hatten sich Dämpfe gebildet. Für die umliegenden Gemeinden bestand keine Gefahr. Insgesamt 36 Menschen, darunter Polizisten, Feuerwehrleute, Lkw-Fahrer und Pressevertreter mussten dekontaminiert und in Krankenhäuser gebracht werden. «Weil sie in die Schadstoffwolke geraten waren, mussten sie in einem Spezialfahrzeug vor Ort entkleidet werden und duschen», erläuterte ein Feuerwehrsprecher. Ins Krankenhaus wurden sie anschließend gebracht, um präventiv den Gesundheitszustand festzustellen.

Salpetersäure (HNO3) ist eine farblose, stark riechende Flüssigkeit und wirkt stark ätzend. Bei Hautkontakt können schwer heilende Wunden entstehen. Mit anderen Stoffen kann Salpetersäure heftige Reaktionen auslösen. Bei Berührung mit brennbaren Stoffen besteht Feuergefahr.

Der Einsatz der Feuerwehr wurde nach Angaben eines Sprechers am Mittwochnachmittag beendet, weil die Gefahrenlage als beseitigt galt. Im Anschluss waren die Bergung der Laster sowie eine Begutachtung der Fahrbahn geplant.

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