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Geld für nachhaltige Mobilität für schadstoffgeplagte Städte

22.11.2019 - Hannover (dpa/lni) - Die vier von dicker Luft geplagten Städte Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Hildesheim erhalten vom Land eine Geldspritze von 20 Millionen Euro für neue Verkehrskonzepte. «Das Geld sollen die Städte einsetzen, um nachhaltige Mobilität zu fördern und die Bereiche Luftreinhaltung und Klimaschutz weiter voranzubringen», sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Freitag. «Wir helfen ihnen damit, Fahrverbote zu vermeiden.» Entsprechend der Einwohnerzahl erhalten Hannover 11,05, Oldenburg 3,45, Osnabrück 3,4 und Hildesheim 2,1 Millionen Euro.

  • Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Abgase kommen aus dem Auspuff eines Autos. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hannover überlegt nach Angaben des Umweltministeriums, das Geld unter anderem für ein modernes Verkehrsmanagement und die Förderung des Radverkehrs einzusetzen. Oldenburg möchte mit dem Geld die Realisierung von Bio-Erdgasbussen vorantreiben. Osnabrück plant damit ein umweltfreundliches Verkehrsmanagement sowie den Bau eines Radschnellwegs und eines Fahrradparkhauses. Hildesheim möchte ebenfalls eine moderne Verkehrssteuerung verwirklichen und Mobilitätsstationen einrichten.

In allen vier Städten war in den vergangenen Jahren die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid zu hoch, an Konzepten zur Verbesserung wird gearbeitet. In Osnabrück und Hildesheim hat sich die Situation inzwischen leicht verbessert, so dass es keine Überschreitung von Grenzwerten mehr gab. Gegen Hannover und Oldenburg hat indes die Deutsche Umwelthilfe Klagen angestrengt, um Fahrverbote durchzusetzen. Wann das Oberverwaltungsgericht darüber verhandelt, ist noch offen.

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