Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Gericht: Zehn Kilometer auf dem Rad sind zumutbar

07.10.2019 - Celle (dpa/lni) - Einem gesunden Hartz-IV-Empfänger sind täglich zehn Kilometer Arbeitsweg mit dem Fahrrad nach Auffassung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen zumutbar. Das Gericht in Celle hat deshalb nach Angaben vom Montag die Klage eines 28-Jährigen aus Bremen abgewiesen (Az: L 15 AS 200/19 B ER).

  • Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: Stefan Puchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Göttin Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: Stefan Puchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Geklagt hatte ein 28-Jähriger, der eine Lehre in einem Einkaufszentrum im Umland der Hansestadt absolviert. Anfangs war er die 35 Kilometer bis zur Arbeit mit dem Wagen seines Vaters gefahren. Als dies nicht mehr möglich war, beantragte er beim Jobcenter einen Zuschuss von 4500 Euro für den Kauf eines eigenen Autos. Der Heimweg vom Einkaufszentrum nach Spätschichten oder dem Late-Night-Shopping sei mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu schaffen, sagte er.

Das sah das Gericht anders. Der nächste Bahnhof mit guten Anschlüssen nach Bremen sei nur 5,5 Kilometer entfernt. Solch eine Strecke könne ein erwachsener und gesunder Leistungsempfänger zweimal täglich mit dem Fahrrad zurücklegen - auch abends oder in den Wintermonaten.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren