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Gericht berät über Vermögen von Ex-Chef der Elsflether Werft

17.05.2019 - Hamburg (dpa) - Eine Zivilkammer des Hamburger Landgerichts berät heute über den Widerspruch eines früheren Vorstands der Elsflether Werft gegen die Beschlagnahme seines Vermögens. Das Verfahren steht im Zusammenhang mit der Sanierung des Marine-Schulschiffs «Gorch Fock» und der Insolvenz der Elsflether Werft. Die beiden früheren Vorstände der Werft stehen unter dem Verdacht, zum eigenen Vorteil unrechtmäßig Geld aus dem Unternehmen gezogen und das durch ein Netzwerk von Tochter- und Unterfirmen verschleiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue, die Manager bestreiten die Vorwürfe.

  • Ein Wimpel der Elsflether Werft steht auf dem Gelände des Unternehmens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Wimpel der Elsflether Werft steht auf dem Gelände des Unternehmens. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gegen einen der beiden Ex-Vorstände, einen Hamburger Rechtsanwalt, hat das Gericht einen Vermögensarrest über 3,9 Millionen Euro verhängt und seine Konten beschlagnahmt. Dagegen hat der Anwalt Widerspruch eingelegt, über den nun verhandelt wird. Dazu gibt es einen weiteren Pfändungsbeschluss gegen den Anwalt über 8,4 Millionen Euro, der jedoch nicht Gegenstand der Verhandlung am Freitag ist. Der ehemalige Werftvorstand soll sich angeblich im Ausland aufhalten. Gegen ihn wurde bislang kein Haftbefehl erlassen.

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