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Goslar streitet über Neubauten

01.09.2019 - Goslar (dpa/lni) - Rund um die historische Kaiserpfalz in Goslar soll das Areal neu gestaltet werden - doch um die Pläne gibt es in der Kleinstadt am Harz jetzt Streit. Kritiker fürchten, dass der Welterbe-Status der Goslarer Altstadt gefährdet ist, wenn die Entwürfe realisiert werden. Die Altstadt von Goslar mit der historischen Kaiserpfalz gehört seit 1992 zum Unesco-Welterbe.

  • Rund um die historische Kaiserpfalz in Goslar soll das Areal neu gestaltet werden. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Rund um die historische Kaiserpfalz in Goslar soll das Areal neu gestaltet werden. Foto: Peter Steffen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf einem früher vom Bundesgrenzschutz genutzten Areal sollen eine Stadthalle, eine Tiefgarage und ein Hotel entstehen. Das Geld kommt von einem privaten Investor, einer Stiftung und der Stadt Goslar.

Die Neugestaltung des Areals werde den Welterbe-Status der Altstadt nicht gefährden, betont Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU). «Denkmalschutz und Unesco waren von Anfang an in die Planungen mit einbezogen und Teil der Jury», sagte er der dpa. «Der Entwurf hat soviel architektonische Kraft, dass es ein weiterer Anziehungspunkt für die Stadt wird.» Gleichzeitig habe der Entwurf so viel Demut, dass er der Kaiserpfalz nicht den Rang ablaufen werde. Die weit überwiegende Mehrheit in der Stadt sei für das Projekt.

Im Wettbewerb zur Gestaltung des Gebietes entschied sich eine Jury einstimmig für einen Entwurf des Architekturbüros Nieto Sobejano. Die Pläne der Spanier würden dem Welterbestatus der Kaiserpfalz am ehesten gerecht, erklärte die Jury.

Eine Online-Petition fordert dagegen einen Entwurf mit historisierenden Elementen, der sich behutsamer in das Gesamtbild der Altstadt einfügen soll. Bisher gab es dafür rund 600 Unterzeichner.

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