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Greuther Fürth offensiv zu harmlos: 0:2 gegen VfL Osnabrück

26.05.2020 - Das war nix. Die SpVgg Greuther Fürth ist in der Offensive zu harmlos und kassiert eine Heimniederlage. Dreimal scheitern die Franken alleine am Aluminium. Das Spiel nach vorne muss besser werden.

  • Bryan Henning von Osnabrück und Marco Meyerhoefer von Fürth (l-r.) kämpfen um den Ball. Foto: Lukas Barth-Tuttas/epa-POOL/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bryan Henning von Osnabrück und Marco Meyerhoefer von Fürth (l-r.) kämpfen um den Ball. Foto: Lukas Barth-Tuttas/epa-POOL/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die SpVgg Greuther Fürth ist insgesamt dreimal am Aluminium gescheitert und hat gegen den VfL Osnabrück einen herben Rückschlag in der 2. Fußball-Bundesliga erlitten. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl unterlag den Gästen aus Niedersachsen am Dienstagabend mit 0:2 (0:1) und ist damit seit drei Partien sieglos. Die Osnabrücker erwiesen sich hingegen als effektives Team und holten nach neun Partien ihren ersten Dreier im Jahr 2020. Sie liegen nun nur noch vier Punkte hinter den Hausherren, die 37 Zähler auf ihrem Konto haben.

Kapitän David Blacha (9. Minute) und Niklas Uwe Schmidt (58.) schossen die Gäste zum verdienten Auswärtserfolg. Die Fürther scheiterten dagegen am Aluminium und fanden auch an Torwart Philipp Kühn kein Vorbeikommen.

«Obwohl wir kein gutes Spiel in der ersten Halbzeit gemacht haben, müssen wir die erste Halbzeit für uns entscheiden, wir haben zwei Megachancen, wo wir einfach ein Tor machen müssen», meinte Leitl. «Es gibt so Spiele, da will kein Tor fallen und heute war so eins.» Mittelfeldmann Sebastian Ernst resümierte: «Es ist blöd gelaufen.» Gerade in der zweiten Hälfte habe «es für ein Tor vorne nicht gereicht».

Vor den mittlerweile gewohnt leeren Rängen mussten die Fürther ohne Havard Nielsen auskommen. Der 26-jährige Norweger hatte vor etwas mehr als einer Woche beim 2:2 gegen den Hamburger SV noch beide Treffer der Franken erzielt. Nun fehlte er wegen einer im Abschlusstraining erlittenen Gehirnerschütterung. Der wiedergenesene Stürmer Daniel Keita-Ruel saß erstmal nur auf der Ersatzbank, zur Halbzeit wurde er dann bitter benötigt. Denn in der Fürther Offensive blieb sehr vieles nur Stückwerk. Vor allem das Umschalten in die gegnerische Hälfte verlief mit zu wenige Tempo und Präzision.

Die Osnabrücker dagegen waren effektiver. Assan Ceesay setzte sich unter anderen gegen Maximilian Wittek auf der linken Seite durch und bediente Blacha. Der VfL-Kapitän hatte keine Probleme, die Führung der Gäste zu erzielen. Die Fürther versuchten es in der Folge mit Rochaden im Angriff, gefährlich wurden sie vor Keeper Kühn jedoch weiter nicht.

In der 34. Minute fasste sich dagegen Daniel Thioune an den Kopf: Der Osnabrücker Coach meinte, ein Foul Marco Caligiuris als letzter Mann an Blacha gesehen zu haben. Der Pfiff blieb aber aus. Nur wenige Sekunden später vertändelte Ceesay vor dem fast leeren Tor, nachdem Wittek im Zweikampf wieder ungeschickt agiert hatte. Kurz vor der Halbzeit (39.) hatte dann Branimir Hrgota die dicke Chance: Youngster Jamie Leweling spielte ihn frei, doch am Schuss des Torjägers hatte Kühn noch seine Finger dran. Der Ball klatschte gegen den linken Pfosten.

Der Fürther Coach Stefan Leitl reagierte: Keita-Ruel und Julian Green kamen zur zweiten Hälfte in die Partie, um die Offensive zu beleben. Das Spiel in die Tiefe besserte sich bei den Hausherren aber weiter nicht, auch wenn sie mehr Ballbesitz hatten. Die Osnabrücker waren hingegen in den entscheidenden Zweikämpfen bissiger. So auch vor dem 2:0, als der nur kurz zuvor eingewechselte Schmidt aus mehr als 20 Metern erfolgreich Maß nahm.

Paul Seguin (64.) hatte dagegen Pech: Sein Kracher aus 30 Metern landete nur an der Latte. Ebenso hatte Keita-Ruel (78.) kein Glück, als auch er nur die Latte traf. Und der VfL? Der setzte sogar fast noch einen drauf durch Lukas Gugganig (76.), doch sein Treffer zählte nach Einsatz des Videoreferees wegen Abseitsposition nicht.

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