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Großeinsatz wegen Waldbrand an Autobahn 7 im Heidekreis

14.08.2020 - Es lag auch am heißen und trockenen Wetter, dass ein Waldbrand an der A7 in der Heide der Feuerwehr alles abverlangte. Für den Samstag prognostizieren die Meteorologen ein anderes Wetterextrem.

  • Der Blick aus dem Überwachungsflugzeug zeigt dichte Rauchwolken, die an der A7 aus einem brennenden Waldgebiet aufsteigen. Foto: Flugdienst Niedersachsen/Landkreis Lüneburg /dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Blick aus dem Überwachungsflugzeug zeigt dichte Rauchwolken, die an der A7 aus einem brennenden Waldgebiet aufsteigen. Foto: Flugdienst Niedersachsen/Landkreis Lüneburg /dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine sehr trockene Woche endet mit Starkregen und Unwettern: Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Samstag für den Südwesten Niedersachsens Schauer und Gewitter, örtlich sogar Starkregen. Auch am Sonntag könne es stellenweise zu ausdauernden Schauern und Gewittern kommen, teilte der Wetterdienst am Freitag mit. Die Temperaturen sollen an der Küste bei 24 Grad und im Binnenland bei 28 Grad liegen. In der Nacht zu Montag dürften die Schauer allerdings nachlassen, erwarten die Meteorologen.

Auf Regen wartet auch die Feuerwehr im Heidekreis, nachdem am Freitag die Löscharbeiten wegen eines Waldbrandes direkt an der Autobahn 7 beendet wurden. Das Feuer sei gelöscht, es gebe aber immer noch kleinere Glutnester, die aufflammen, sagte ein Sprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis. Am Freitagnachmittag sei das Gelände von der Forstverwaltung begutachtet worden. Seitens der Feuerwehr sei aber kein größerer Kräfteeinsatz mehr notwendig. «Regen würde die Sache aber doch entspannen», sagte er.

Auslöser des Brandes war ersten Erkenntnissen zufolge ein Funkenschlag bei einem Lastwagen am Mittwoch, wodurch die Böschung auf mehreren hundert Metern Länge Feuer fing. Starker Wind hatte die Flammen 200 Meter in den von Trockenheit geschädigten Wald getrieben. Insgesamt stand der Feuerwehr zufolge eine 28 Hektar große Fläche in Flammen. Dabei wurden vor allem alte Kiefernbestände zerstört. Auch eine Heidelbeerplantage sei auf etwa zwei Hektar abgebrannt.

Auch ein Wochenendwohngebiet war auf Behördenanweisung evakuiert worden. Der Verkehr in Richtung Süden kam über Stunden zum Erliegen, viele Lastwagen- und Autofahrer mussten die Nacht zum Donnerstag auf der Autobahn verbringen. Am Stauende kam es zu einem Unfall, bei dem der 40-jährige Verursacher schwer verletzt wurde.

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