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Gutachter im Missbrauchsprozess: Angeklagter gefährlich

20.08.2019 - Braunschweig (dpa/lni) - Im Missbrauchsprozess gegen einen früheren Nachhilfelehrer sieht der psychiatrische Gutachter die Gefahr weiterer Straftaten durch den Angeklagten. «Es ist jemand, der eine gewisse Gefährlichkeit für zukünftige Opfer darstellt», sagte der Sachverständige am Dienstag im Landgericht Braunschweig. Dem 60-Jährigen wird im aktuellen Verfahren sexueller Missbrauch von zwei Mädchen im Alter von 12 und später 13 Jahren in insgesamt 27 Fällen vorgeworfen.

  • Die Fassade des Landgerichts in Braunschweig. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Fassade des Landgerichts in Braunschweig. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Mann saß bereits früher wegen schweren Raubes, Vergewaltigung und versuchten Mordes in Haft. 1986 war er zu 11 Jahren Haft verurteilt worden. Im Jahr 2010 wurde er wegen sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Aus psychiatrischer Sicht habe es bisher keine ausreichende Behandlung gegeben, begründete der Gutachter, warum er von einer weiteren Gefährlichkeit ausgeht. «Die Opfer seiner bisherigen Taten wurden immer jünger und die Übergriffe immer geschickter», sagte der Psychiater.

Für die Verhandlung am Dienstag waren noch die Plädoyers geplant, die aus Gründen des Opferschutzes unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten werden sollten. Das Urteil wird für Donnerstag erwartet.

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