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Gute Chancen für Wolfsburg

30.08.2019 - Es hätte deutlich schlimmer kommen können. Wolfsburg geht den ganz großen Brocken in der Europa League zunächst aus dem Weg. Für den Kapitän kommt es zu einem Wiedersehen, der Sport-Geschäftsführer hätte gerne einen Gegner aus einem bestimmten Land gehabt.

  • Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner steht vor Spielbeginn konzentriert am Spielfeldrand. Foto: Andreas Gora © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner steht vor Spielbeginn konzentriert am Spielfeldrand. Foto: Andreas Gora © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Monaco (dpa/lni) - Der VfL Wolfsburg hat in der Europa League machbare Gegner erwischt und geht mit guten Chancen auf das Weiterkommen in die Gruppenphase. Das Team von Trainer Oliver Glasner spielt in Gruppe I gegen KAA Gent aus Belgien, den französischen Rekordmeister AS Saint-Étienne und Auftaktgegner PFK Olexandrija aus der Ukraine. Das ergab die Auslosung am Freitag in Monaco. Sportlich sind die Aufgaben lösbar, doch Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke hätte sich namhaftere Gegner gewünscht - speziell Celtic oder die Rangers aus Glasgow. «Einen Schotten hätten wir gerne gehabt», sagte er.

Die Niedersachsen waren im Topf der besten zwölf Teams gesetzt und gingen dadurch unter anderem Manchester United und dem FC Arsenal aus dem Weg. «Sportlich ist es eine Herausforderung», kommentierte Schmadtke die Ziehung dennoch. «Da sind schon gute Mannschaften dabei, sowohl die Belgier und die Franzosen und der ukrainische Vertreter ist Dritter geworden in der Liga.» Glasner sagte: «Unser Ziel ist es, in der Europa League zu überwintern - dafür werden wir sehr gute Leistungen benötigen.»

Der härteste Konkurrent um den Gruppensieg dürfte für die «Wölfe» Saint-Étienne werden. Der Club aus dem Osten Frankreichs, gegen den es am 2. Spieltag auswärts und zum Abschluss der Gruppenphase zu Hause geht, hat viel Tradition, enthusiastische Fans und schon zehn Meistertitel gewonnen. Den letzten dieser Titel feierte Saint-Étienne allerdings 1981.

Gegen den vierten der vergangenen Saison in der Ligue 1 kommt es für Wolfsburgs Kapitän Josuha Guilavogui zu einem Auftritt bei seinem Jugendverein. «Für mich wird ein Traum war», sagte der 28-Jährige. «Ich habe den Teammanager von Saint-Etienne schon angerufen und ihm gesagt, dass ich eine ganze Tribüne für meine Freunde und Familie brauche.» Für Glasner blieb dagegen ein besonderes Wiedersehen aus: Auch Linz, von wo der 45-Jährige im Sommer nach Niedersachsen wechselte, wäre als Gegner möglich gewesen.

Schmadtke freut sich trotz der größeren Belastung für die Spieler auf die europäischen Abende. «Das ist kein Akt, zweimal die Woche zu spielen», sagte er zur Balance zwischen Fußball-Bundesliga und Europa League. «Die Jungs, die ich kenne, die spielen lieber, als sie trainieren. So werden wir da ran gehen.» Schmadtke sagte jedoch auch: «Du darfst kein systemisches Problem bekommen in der Mannschaft. Dann hast du wenig Zeit, das zu korrigieren.»

Wolfsburg ist erstmals seit der Saison 2015/16 wieder international dabei. Damals erreichten die Niedersachsen das Viertelfinale der Champions League und scheiterten dort nur knapp gegen den späteren Sieger Real Madrid. Im Achtelfinale traf der VfL damals bereits auf Gent - und siegte zweimal. Olexandrija ist erstmals international vertreten und krasser Außenseiter.

Die Europa-League-Gruppenphase beginnt am 19. September und endet am 12. Dezember. Nach dem Heimspiel gegen Olexandrija und dem Duell in Saint-Étienne spielt Wolfsburg in Gent. Es folgt das Heimspiel gegen die Belgier, der Auswärtsauftritt beim Underdog und die Partie zu Hause gegen die Franzosen. Ausgewählte Partien der Europa League sind bei Nitro zu sehen, der Streamingdienst DAZN überträgt alle Begegnungen.

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