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Hannover 96 will gegen Fürth «nachlegen»

22.08.2019 - Hannover (dpa/lni) - Nach dem ersten Saisonsieg beim SV Wehen Wiesbaden will Erstliga-Absteiger Hannover 96 in der 2. Fußball-Bundesliga eine Erfolgsserie starten. «Klar wollen wir nachlegen. Es ist wichtig, in Fahrt zu bleiben und an der Spitzengruppe dranzubleiben. Wir wollen den Sieg in Wiesbaden durch einen Heimsieg veredeln», sagte Trainer Mirko Slomka zwei Tage vor dem Heimspiel gegen SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 13.00 Uhr/Sky).

  • Nach dem ersten Saisonsieg will Hannover 96 gegen Fürth nachlegen. Foto: Uwe Anspach/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Nach dem ersten Saisonsieg will Hannover 96 gegen Fürth nachlegen. Foto: Uwe Anspach/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Slomka warnte jedoch davor, den 3:0-Erfolg vom vergangenen Wochenende überzubewerten. «Natürlich hat uns dieser Auswärtssieg gutgetan. Er gibt uns Rückenwind. Wir sollten allerdings auf dem Teppich bleiben. Wir haben nicht an der Anfield Road gewonnen, sondern in Wiesbaden. Das war kein Sieg, der uns auf eine andere Ebene hievt», sagte er.

Von den beiden jüngsten Neuverpflichtungen hat Linksverteidiger Jannes Horn bereits am vergangenen Samstag ein kurzes Debüt für die 96er gegeben. Der schwedische Offensivspieler Emil Hansson könnte gegen Fürth folgen. «Beides sind sehr gute Verstärkungen für unsere Mannschaft. Sie erweitern unsere Optionen - taktisch und personell», sagte Slomka. Nach bislang sieben externen Spielerverpflichtungen und vier Neuzugängen aus den eigenen Reihen sucht Hannover jetzt noch eine weitere Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. «Wir versuchen das. Aber mit Bedacht und Blick aufs Portemonnaie», sagte der Coach.

Während Hendrik Weydandt nach seiner Grippe wieder fit ist, soll Sturmkollege Jonathas nach seinem zweiten Muskelfaserriss binnen kurzer Zeit erst vorsichtig wieder aufgebaut werden. «Wir werden erst einmal vier Wochen mit ihm arbeiten, bevor er wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Bis dahin hat er Einzelprogramm», erklärte Slomka. «Wir möchten nach drei Wochen nicht wieder dastehen und die nächste Verletzung haben. Das soll nicht wieder vorkommen.»

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