Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Hannover gegen Osnabrück: Erstes Duell seit fast 20 Jahren

18.10.2019 - Hannover 96 und der VfL Osnabrück treffen am Sonntag im Niedersachsen-Duell der 2. Liga aufeinander. Für beide ist das ein wegweisendes Spiel: Hannover will in der Tabelle endlich nach oben, Osnabrück nicht noch weiter nach unten.

  • Osnabrücks Trainer Daniel Thioune gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Osnabrücks Trainer Daniel Thioune gestikuliert an der Seitenlinie. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hannover (dpa/lni) - Als Hannover 96 und der VfL Osnabrück zuletzt aufeinandertrafen, waren Daniel Thioune und Carsten Linke noch als Spieler dabei. Dass der eine mittlerweile auf der Trainerbank des VfL sitzt und der andere im Aufsichtsrat von 96, zeigt nur, wie lange sich diese beiden Vereine aus dem Weg gegangen sind. Im Februar 2001 hieß es zuletzt 1:1 zwischen Hannover und Osnabrück, weil ein gewisser Salif Keita in der 90. Minute für die 96er ausglich. An diesem Sonntag (13.30 Uhr/Sky) kommt es in der HDI-Arena mal wieder zu einem niedersächsischen Zweitliga-Duell in Rot und Lila-Weiß.

«Ich weiß, unsere Fans kennen nur ein richtiges Derby gegen die gelb-blaue Nachbarschaft», sagte Hannovers Trainer Mirko Slomka am Freitag mit Blick auf die große Rivalität zu dem Drittligisten Eintracht Braunschweig. «Aber ich finde es toll, dass die Osnabrücker den Aufstieg in die 2. Liga geschafft haben. Der Gäste-Fanblock ist auch bei diesem Spiel voll. Und das tut dem Spiel insgesamt gut.»

Rund 37 000 Zuschauer werden am Sonntag erwartet, wenn sich beide Vereine an einem womöglich wegweisenden Punkt dieser Saison treffen. Hannover will endlich nach oben in der Tabelle, Osnabrück nach dem guten Saisonstart auf keinen Fall noch weiter nach unten. Doch obwohl der Aufsteiger vor der Länderspielpause nur noch einen Punkt aus den vergangenen vier Spielen holte, stehen die 96er auch nach ihrem 2:0-Sieg in Dresden ungleich stärker unter Druck.

«Wir wollen das Wort Heimfluch zu den Akten legen können», sagte Slomka. «Die Mannschaft steht unter Spannung, ist griffig. Aber wir müssen das auch über die Ziellinie bringen.» Zur Erinnerung: Alle bisherigen Heimspiele der Saison endeten mit einer Enttäuschung, vor allem die zwei jüngsten gegen Nürnberg (0:4) und Bielefeld (0:2). Der Erstliga-Absteiger hat nur zwei seiner elf Punkte zu Hause geholt. Eine solche Heimbilanz ist mit höheren Ansprüchen nicht vereinbar.

Bei den Osnabrückern dagegen ist so lange alles in Ordnung, wie der Club nicht auf einen der letzten drei Tabellenplätze zurückfällt. «Es gibt keinen Grund für eine Herbstdepression», sagte Trainer Thioune. «Wir haben die letzten 14 Tage während der Länderspielpause genutzt, um etwas nachzusteuern und einige Inhalte zu platzieren, die zuletzt nicht so gut geklappt haben.» Nicht nur er sieht sein Team weiter gut aufgestellt. Auch Slomka lobte den VfL vor diesem Spiel: «Was Mentalität und Einstellung angeht, ist Osnabrück eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist», sagte er. «Die wollen unbedingt.»

Während Slomka in seiner Karriere noch nie gegen Osnabrück gespielt hat, wurde Thioune im Februar 2001 in der 60. Minute eingewechselt. Damals ärgerte er sich über das späte 1:1. Am Freitag sagte der VfL-Trainer aber: «Ein Punkt für uns wäre diesmal nicht so verkehrt.»

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren