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Hilfskräfte in Beirut schockiert

07.08.2020 - Deutsche Rettungshelfer sind von dem Ausmaß der Zerstörung nach der Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut schockiert. «Das Einsatzgebiet ist wirklich riesig», sagte die Sprecherin des Technischen Hilfswerks (THW), Georgia Pfleiderer, am Freitag aus dem Einsatzgebiet der Deutschen Presse-Agentur am Telefon. Im Einsatz ist auch die im Landkreis Osnabrück ansässige Rettungsorganisation @fire Internationaler Katastrophenschutz. Deren 13-köpfiges Team hatte am Mittwoch die Arbeit aufgenommen.

  • Ein libanesischer Soldat untersucht ein Auto am Ort der verheerenden Explosion im Hafen Beiruts. Foto: Marwan Naamani/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein libanesischer Soldat untersucht ein Auto am Ort der verheerenden Explosion im Hafen Beiruts. Foto: Marwan Naamani/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Schäden seien immens, sagte Pfleiderer weiter. «Was hier an Gebäuden stand, das waren ja richtige Hochregallager und Großgebäude, die liegen alle in Trümmern. Das ist wirklich eine Dimension, die ist echt atemberaubend.» Ihr bisher fünfter THW-Einsatz im Ausland sei «vom Ausmaß des Schadens das Größte, was ich bisher gesehen habe».

Knapp 50 Helfer waren am Mittwochabend im Auftrag der Bundesregierung zur schnellen Hilfe nach der verheerenden Explosion in den Libanon aufgebrochen. Nach offiziellen Angaben kamen bei der Katastrophe mehr als 150 Menschen ums Leben, etwa 5000 wurden verletzt. Unter den Trümmern werden noch Vermisste vermutet. Nationale sowie internationale Helfer suchen demnach weiter nach Überlebenden.

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