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Höhere Wahlbeteiligung in Niedersachsen als 2014

26.05.2019 - Mehr als 400 Millionen Wahlberechtigte in 28 Staaten - es war eine Superwahl in Europa. 6,3 Millionen Menschen konnten in Niedersachsen mitentscheiden. Und sie machten von ihrem Stimmrecht rege Gebrauch.

  • Ein Bürger gibt in einem Wahlbüro seine Stimme für die Europawahl ab. Foto: Daniel Reinhardt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Bürger gibt in einem Wahlbüro seine Stimme für die Europawahl ab. Foto: Daniel Reinhardt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hannover (dpa/lni) - An der Europawahl haben in Niedersachsen vermutlich mehr Menschen teilgenommen als 2014. Rund eineinhalb Stunden vor Schließung der Wahllokale lag die Wahlbeteiligung nach Angaben der Landeswahlleitung am Sonntag um 16.30 Uhr bei 45,1 Prozent. Bei der Europawahl vor fünf Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 40,1 Prozent.

Die Europawahl hatte am Morgen in Niedersachsen etwas verhalten begonnen, in den ersten zwei Stunden waren weniger Menschen als 2014 an die Urnen gegangen. Das änderte sich jedoch im Tagesverlauf.

Rund 6,3 Millionen Menschen konnten bis 18.00 Uhr über die künftige Besetzung des EU-Parlaments mitentscheiden. Darunter waren 284 000 in Niedersachsen lebende EU-Ausländer. Die Wähler konnten sich zwischen 40 Parteien entscheiden. 106 Kandidaten aus Niedersachsen bewarben sich für ein Mandat in Brüssel und Straßburg, zurzeit kommen 10 EU-Abgeordnete aus dem Land.

Die CDU ging als einzige Partei mit einer Landesliste ins Rennen. 28 Kandidaten traten für die Christdemokraten an, angeführt vom ehemaligen Ministerpräsidenten David McAllister, der am Vormittag seine Stimme in Bad Bederkesa (Landkreis Cuxhaven) abgab. McAllister, Vorgänger von Stephan weil (SPD) als Ministerpräsident, sitzt seit 2014 im Europaparlament. Die SPD hatte Bernd Lange und Tiemo Wölken als niedersächsische Spitzenkandidaten nominiert. Lange stand auf Platz sechs der Bundesliste und war damit bestplatzierter Niedersachse.

Bei den Grünen hatte Katrin Langensiepen mit Platz neun den vordersten Rang aus Niedersachsen. Jan-Christoph Oetjen war mit Platz fünf der bestplatzierte Niedersachse auf der FDP-Bundesliste.

Bei der Europawahl 2014 lag die CDU mit 39,4 Prozent vorne. Die SPD kam auf 32,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,1 Prozent. Die Beteiligung an EU-Wahlen fiel in der Vergangenheit vergleichsweise gering aus. 2014 hatte es eine deutliche Zunahme gegeben, bei den Wahlen 2009 und 2004 hatten nur etwas mehr als 40 Prozent der Wahlberechtigten in Niedersachsen ihre Stimme abgegeben. Am höchsten war die Beteiligung bei der ersten Europawahl im Jahr 1979, als die Wahlbeteiligung in Niedersachsen bei 70 Prozent lag.

Auch in vielen Kommunen standen Entscheidungen an: In 87 Städten, Gemeinden und Landkreisen wurden Bürgermeister oder Landräte gewählt. Über neue Landräte entschieden die Menschen in den Landkreisen Diepholz, Holzminden, Nienburg, Cuxhaven, Lüneburg, Uelzen, Verden, Aurich, Emsland, Friesland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück. Oberbürgermeister wurden in Cuxhaven und Wilhelmshaven gewählt.

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