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IG Metall: Standorte und Arbeitsplätze bei Fusion erhalten

14.05.2020 - Bei der angestrebten Fusion der Werften Lürssen und German Naval Yards müssen nach Ansicht der IG Metall Küste die Arbeitsplätze und Standorte gesichert werden. «Wir erwarten verbindliche Zusagen», sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste am Donnerstag in Hamburg. Die Sicherung der Arbeitsplätze und Standorte müsse bei der Konsolidierung im Marineschiffbau im Mittelpunkt stehen. Und die Tarifverträge müssten bei der Fusion erhalten bleiben.

  • Ein Arbeiter schweißt in einer Werft. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Arbeiter schweißt in einer Werft. Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen sieht die IG Metall eine Stärkung des Marine-Überwasserschiffbaus in Deutschland. «Die Fusion kann allerdings nur ein erster Schritt sein. Bei der weiteren Konsolidierung muss thyssenkrupp Marine Systems (tkMS) einbezogen werden», sagte Friedrich. «Es braucht eine Gesamtlösung für Unter- und Überwasserschiffbau in Deutschland, um dann eine europäische Strategie zu entwickeln.» tkMS ist mit seiner Kieler Werft Weltmarktführer im konventionellen U-Boot.

Die Gewerkschaft kritisierte das Vorgehen bei der Fusion: «Weder die Belegschaft noch die Arbeitnehmervertreter waren einbezogen.» So etwas aus der Presse oder kurzen Gesprächen zu erfahren, sei kein guter Start für die neue Gesellschaft.

Die Bremer Lürssen Werft und die Kieler GNY hatten in der Nacht zum Donnerstag angekündigt, die Aktivitäten im militärischen und behördlichen Überwasser-Schiffbau in einem gemeinsamen Unternehmen unter Führung der Lürssen-Gruppe zu bündeln. Entsprechende Vorarbeiten seien diese Woche von den Eigentümerfamilien abgeschlossen worden. Die Kooperation unterliege dem fusionskontrollrechtlichen Genehmigungsvorbehalt.

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