Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Im Visier von Kriminellen: Drei Geldautomaten in einer Nacht

11.04.2020 - Automatenknacker haben in Niedersachsen in der Nacht auf Samstag mehrfach zugeschlagen. Einmal gingen die Räuber leer aus, aber es gab eine filmreife Verfolgungsjagd.

  • Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gleich an drei Orten in Niedersachsen haben Kriminelle in der Nacht auf Samstag versucht, Geldautomaten aufzusprengen. In Bunde im Landkreis Leer nahe der Grenze zu den Niederlanden und in Verden explodierten die Sprengsätze, wie die örtlichen Polizeistellen mitteilten. In Goslar im Harz wurden die Täter gestört und entkamen nach einer wilden Verfolgungsfahrt.

In der Bankfiliale in Bunde wurde gegen 3.10 Uhr Einbruchsalarm ausgelöst, Anwohner nahmen einen lauten Knall wahr. Die Explosion beschädigte den Schalterraum und eine benachbarte Apotheke. Der Schaden lag nach ersten Schätzungen bei mehreren Hunderttausend Euro. Die mutmaßlichen Täter sollen mit einem Motorrad Richtung Niederlande geflüchtet sein.

Auch in Verden richtete die Sprengung eines Geldautomaten gegen 4.30 Uhr in der Innenstadt hohen Schaden an. Zwei Männer seien in die Bank eingedrungen und später mit einem Auto geflohen, teilte die Polizei mit. Mutmaßlich gebe es noch einen dritten Beteiligten. Die Fahndung nach den Verdächtigen blieb zunächst ergebnislos. Die genaue Schadenshöhe werde noch ermittelt, hieß es.

In Goslar wurden zwei Täter beobachtet, die sich an einem Automaten zu schaffen machten. Als die Polizei eintraf, flüchteten sie in ihrem Pkw mit Kennzeichen aus dem Kreis Herford (Nordrhein-Westfalen). Auch der quergestellte Lastwagen eines Zeugen konnte sie nicht aufhalten. Später rammten die Flüchtenden mit ihrem Auto einen Polizeiwagen. Dabei wurden die Polizisten in ihrem Fahrzeug leicht verletzt. Die Unbekannten entkamen schließlich auf der Autobahn A7. Es sei nicht ausgeschlossen, dass ein dritter Mann zu Fuß geflohen sei, hieß es.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren