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In Flüchtlingsunterkunft erstochen: 25-Jähriger vor Gericht

30.04.2019 - Oldenburg (dpa/lni) - Ein 25-Jähriger steht seit Dienstag wegen Mordes vor dem Landgericht Oldenburg. Die Anklage wirft dem Südsudanesen vor, einen laut Polizei 28-Jährigen in einer Oldenburger Flüchtlingsunterkunft erstochen zu haben. Der Angeklagte gab zu Prozessbeginn an, er habe bei der Tat im November vergangenen Jahres in Notwehr gehandelt, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Nach Darstellung des Angeklagten soll der 28-Jährige ihm Geld und Handy gestohlen und seine Familie beleidigt haben. Als er die Sachen wiederholen wollte, habe der 28-Jährige ihn mit einer Eisenstange angegriffen und mit einem Messer bedroht. (Az.: 5 Ks 7/19)

  • Mann in Flüchtlingsunterkunft erstochen: 25-Jähriger vor Gericht. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mann in Flüchtlingsunterkunft erstochen: 25-Jähriger vor Gericht. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hatte sich der Angeklagte mit dem 28-Jährigen zunächst in der Oldenburger Fußgängerzone gestritten und dann geprügelt, bis Passanten die beiden trennten. Am Folgetag soll es der Angeklagte gewesen sein, der mit einer 70 Zentimeter langen Eisenstange und einem Brotmesser bewaffnet in die Asylbewerberunterkunft gegangen war. Dort soll er den 28-Jährigen verfolgt, mit der Eisenstange geschlagen und schließlich mit dem Brotmesser mehrmals auf ihn eingestochen haben. Das Opfer starb noch am Tatort. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Angeklagte für die Beleidigung seiner Familie rächen wollte.

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