Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Jäger bitten Bauern um Rücksicht auf Jungtiere

21.04.2020 - Die Landesjägerschaft, das Landvolk und die Landwirtschaftskammer haben an die niedersächsischen Bauern appelliert, bei der bevorstehenden Frühjahrsmahd besondere Rücksicht auf Wildtiere zu nehmen. Die Mahd falle zeitlich zusammen mit der Brut- und Setzzeit, sagte der Sprecher der Landesjägerschaft, Florian Rölfing am Dienstag. Die Tiere zögen in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs auf. Dort seien die Jungen durch die natürliche Schutzstrategie des Duckens und Tarnens zwar vor Fressfeinden geschützt, nicht aber vor Erntemaschinen.

  • Ein Reh auf der Flucht. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Reh auf der Flucht. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um Wildtierverluste zu vermeiden, sollten Flächen von innen nach außen gemäht werden. Das ermögliche es Rehen oder Hasen die Flächen nach außen durch das stehende Gras zu verlassen. Da viele Wildtiere sich vor hellem Scheinwerferlicht instinktiv ducken und nicht flüchten, sollte nicht bei Dunkelheit gemäht werden.

Wenn möglich solle man die Ernteflächen vor der Mahd mit Hunden absuchen oder das Wild vergrämen. Kostengünstig und effektiv seien Knistertüten oder Flatterbänder. Auch elektronische oder akustische Wildscheuchen hätten sich bewährt. Zudem könnten Drohnen mit Wärmebild-Technik helfen, Jungtiere auf großen Flächen zu orten, um sie so vor den Erntemaschinen zu retten.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren