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Kaum Bewegung: Gesundheit von Kindern noch nicht bedroht

20.03.2020 - Trotz des sich immer weiter ausbreitenden Coronavirus und möglicher Ausgangssperren müssen Eltern sich noch keine Sorgen wegen mangelnder Bewegung ihrer Kinder machen. «Kinder sind dauernd in Bewegung - zum Leidwesen der Eltern», sagte Tilman Kaethner, Kinderarzt aus Nordenham im Landkreis Wesermarsch und Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Gehe das nicht, sei das zwar objektiv nicht gesund, für ernste gesundheitliche Konsequenzen bei Kindern dürfte aber die erwartbare Zeit des Stillstands im Land zu kurz sein.

  • Kinder malen mit Kreide auf einem Gehweg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kinder malen mit Kreide auf einem Gehweg. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Grundsätzlich sei es nicht gut, Kinder zu zwingen, im Haus zu bleiben. Aber: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in einer überschaubaren Zeit Schäden gibt», sagte Kaethner. Die Muskeln von Kindern bauten sich nicht so schnell ab: «Ein Kind bewegt sich per se.» Der Düsseldorfer Kinderpsychiater Dirk Heimann betonte: «Es heißt nicht: Kinder müssen zuhause bleiben.» Zu überlegen wäre aus seiner Sicht, ob es ein Weg wäre, dass feste Gruppen von drei bis fünf Kindern sich treffen, gleichzeitig der Austausch mit anderen Kindern deutlich reduziert wird.

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