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Neue Hannover-Führung will Rückzug des 50+1-Antrags prüfen

23.03.2019 - Hannover (dpa) - Nach dem Machtwechsel beim Mutterverein Hannover 96 will die künftige Führung nun überprüfen, ob sie den Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel für die ausgegliederte Profifußball-Gesellschaft wieder zurückziehen kann. «Wir sind an diesem Prozess nicht beteiligt gewesen und werden jetzt versuchen, Informationen von der DFL und dem Schiedsgericht zu bekommen», sagte der designierte Präsident Sebastian Kramer am Samstagabend nach der Mitgliederversammlung des Vereins. Der Rückzug des Antrags sei aber eine Möglichkeit.

  • Fans von Hannover schwenken Flaggen mit dem Symbol von Hannover 96. Foto: Swen Pförtner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fans von Hannover schwenken Flaggen mit dem Symbol von Hannover 96. Foto: Swen Pförtner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die neue Situation beim Tabellenvorletzten der Fußball-Bundesliga ist kompliziert. Martin Kind war bislang Präsident des Vereins, Geschäftsführer der Profi-Abteilung Hannover 96 GmbH und Co. KGaA und Mehrheitseigner jener Gesellschaft, der die KGaA gehört. Er hat einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel gestellt, die den Einfluss von Investoren im deutschen Profifußball einschränken soll. Dieser Antrag wird zurzeit vom Ständigen Schiedsgericht der Lizenzligen verhandelt, weil ihn die Deutsche Fußball Liga in einer ersten Entscheidung abgelehnt hatte. Sollte Kind Recht bekommen, würde der eingetragene Verein Hannover 96 auch den letzten Einfluss auf die ausgegliederte Bundesliga-Mannschaft verlieren.

Neu ist, dass der 74-Jährige als Präsident des Vereins aufgehört hat und bei der Mitgliederversammlung am Samstag ausschließlich Kind-Gegner in den Aufsichtsrat gewählt wurden. Die wollen jetzt den langjährigen Fanbeauftragten Kramer als neuen Präsidenten einsetzen und auch den Kurs des Vereins verändern.

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