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Krippenkind ertrunken: Prozess gegen Betreuerinnen beginnt

04.02.2020 - Wolfsburg (dpa/lni) - Wegen des Todes eines Krippenkindes müssen sich vier Betreuerinnen heute vor dem Amtsgericht Wolfsburg verantworten. Sie sind wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Laut Staatsanwaltschaft bemerkten die Beschuldigten im April 2019 nicht, dass sich ein 16 Monate alter Junge von der Gruppe entfernt hatte und in ein etwa 30 Meter entferntes Regenrückhaltebecken gestürzt war. Der Junge wurde in eine Klinik gebracht, wo er zwölf Tage später an Hirnschäden durch Ertrinken starb. (Az.: 8 ds 306 js 27184/19)

  • Eine Bronzestatue der Justitia steht mit einer Waage und einem Richtschwert in der Hand unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bronzestatue der Justitia steht mit einer Waage und einem Richtschwert in der Hand unter freiem Himmel. Foto: picture alliance / dpa / Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Angaben der Ermittlungsbehörde lag das Kind mindestens 30 Minuten im Wasser, bevor die Beschuldigten Rettungsmaßnahmen einleiteten. Geklärt werden muss auch, ob die beiden Erzieherinnen, eine Sozialassistentin und eine Praktikantin überhaupt zu dem Spielplatz nahe der Kita im Stadtteil Nordsteimke hätten gehen dürfen. Die Anlage soll nur für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren angelegt sein.

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