Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Land baut Beratungsangebot für Opfer rechter Gewalt aus

10.07.2020 - Das Beratungsangebot für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Niedersachsen wird ausgebaut. Statt einer zentralen Beratungsstelle in Hannover solle es künftig drei Beratungsstellen unterschiedlicher Träger in Osnabrück, Nienburg und Hildesheim geben, teilte das Justizministerium in Hannover am Freitag mit. Ein Ziel sei, dass die Betroffenenberatung mehr Menschen erreiche als bisher. Die drei Beratungsstellen sollen ein gemeinsames Profil erhalten und eng mit dem Landes-Demokratiezentrum im Justizministerium zusammenarbeiten.

  • Barbara Havliza (CDU), Justizministerin von Niedersachsen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Barbara Havliza (CDU), Justizministerin von Niedersachsen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Es ist ein sehr wichtiges Signal, dass die Beratungsarbeit flächendeckend in ganz Niedersachsen umgesetzt wird, um Betroffene professionell zu unterstützen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben», sagte Justizministerin Barbara Havliza (CDU) am Freitag. «Ich begrüße es deshalb sehr, dass wir künftig in drei Regionen des Landes über eine niedrigschwellige und proaktive Betroffenenberatung verfügen.» Diese richte sich auch an Angehörige, Bekannte sowie Zeuginnen und Zeugen rechtsextremer Gewalttaten. An die bisherige Beratungsstelle hatten sich zuletzt rund 90 Betroffene gewandt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren