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Land prüft höheren Zuschuss für Kulturhauptstadt-Bewerbungen

13.12.2019 - Hannover (dpa/lni) - Hannover und Hildesheim können im Rennen um den Titel als Kulturhauptstadt Europas auf zusätzliches Geld vom Land hoffen. Die Landesregierung prüfe, «inwieweit die für den Zweck vorgesehenen Mittel aufgestockt werden können», sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Freitag. Derzeit liefen dazu Gespräche zwischen dem Finanz- und dem Kulturministerium. Die Regierung wolle beiden Städten «einen möglichst optimalen weiteren Weg ermöglichen».

  • Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Haufen. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Haufen. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bisher sind insgesamt 500 000 Euro Unterstützung geplant. Weil es allerdings beide niedersächsischen Bewerber auf die Shortlist geschafft haben, forderte CDU-Fraktionschef Dirk Toepffer, die Mittel zu verdoppeln, sodass jede Stadt 500 000 Euro erhält. Darum habe er Finanzminister Reinhold Hilbers, ebenfalls CDU, gebeten, sagte Toepffer. Dass sowohl Hannover als auch Hildesheim noch Chancen haben, wertete er als «Zeichen, wie vielfältig Niedersachsen aufgestellt ist».

Die Entscheidung, welche der fünf verbliebenen Städte für Deutschland den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 bekommt, fällt im Herbst 2020. Auch Chemnitz, Magdeburg und Nürnberg hoffen darauf. Schafft es ein niedersächsischer Bewerber, will das Land bis zu 25 Millionen Euro geben. Die zweite Kulturhauptstadt 2025 stellt Slowenien. Letzter deutscher Titelträger war Essen mit dem Ruhrgebiet (2010).

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